Testphase beginnt – Heute starten die Selbsttests in einigen Schulen

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Testphase beginntHeute starten die Selbsttests in einigen Schulen

LUXEMBURG – Die Pilotphase der Selbsttests beginnt an diesem Mittwoch in sechs Schulen im Land und wird bis voraussichtlich 2. April andauern.

Die Selbsttests in den Schulen sollen die Sicherheit im Schulsystem in Luxemburg verbessern.

Die Selbsttests in den Schulen sollen die Sicherheit im Schulsystem in Luxemburg verbessern.

AFP/Dirk Waem

Mit leichter Verspätung hat das Bildungsministerium gestern die Details der Pilotphase der Antigen-Schnelltests in Schulen bekannt gegeben. Sie findet von diesem Mittwoch bis Freitag, 2. April, statt. Sechs Schulen nehmen an der Aktion Teil: vier Grundschulen (Beggen, Lallingen, Scheierhaff und Lenkeschléi) und zwei Lyzeen (Atert Lycée Redingen und Lycée Hubert Clément in Esch/Alzette).

In dieser Woche werden Schüler, Eltern und Lehrer mit einem Brief über das Verfahren informiert. Alle Schüler und Lehrer erhalten ein Testkit, welches mit nach Hause genommen werden kann, um es dort auszuprobieren. 9000 Kits wurden bestellt, die durch nasale Probenahme funktionieren, ein Ergebnis in 15 Minuten ermöglichen und ab einem Alter von sechs Jahren selbst durchgeführt werden können.

« Das ist eine große Herausforderung »

In der darauffolgenden Woche machen die Schüler einen Test in der Schule unter Aufsicht eines Lehrers. Lediglich die jüngsten Schüler (Cycle eins) sind hier ausgenommen und erhalten weiterhin ein Home-Kit. «Wenn ein Schüler positiv getestet wird, werden die Eltern angerufen, um ihn abzuholen», so Gilles Dahmen, der im Ministerium für die Strategie zuständig ist. Die Eltern von minderjährigen Schülern und die beteiligten Erwachsenen müssen ihre schriftliche Zustimmung zu den Tests geben.

«Die Phase wird es ermöglichen, die Auswirkungen auf die Organisation der Schulen zu sehen, bevor es nach den Osterferien in allen Einrichtungen losgehen soll. Wir reden hier über eine Schulgemeinschaft von 120.000 Menschen, das ist eine große Herausforderung», unterstreicht Dahmen. «Die Schnelltests verstärken die bereits bestehende Screening-Strategie in den Schulen und garantieren die Kontinuität des Unterrichts durch die Überwachung des Virus».

(Séverine Goffin/L'essentiel)

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