Kinostarts Dezember – Hier wollen J-Law und DiCaprio den Planeten retten
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Kinostarts DezemberHier wollen J-Law und DiCaprio den Planeten retten

Im Netflix-Film «Don’t Look Up» hört ihnen allerdings niemand zu, außerdem gibt's Steven Spielbergs Version der «West Side Story» und weitere Filme im Kino.

«Don’t Look Up»

Stell dir vor, die Welt geht unter, und niemanden interessiert's – darum gehts im Netflix-Film «Don’t Look Up».

Die beiden Forschenden Kate (Jennifer Lawrence) und Randall (Leonardo DiCaprio) haben einen Mount-Everest-großen Kometen entdeckt, der auf die Erde zurast und in den nächsten sechs Monaten mit ihr kollidieren wird.

Niemand hört den beiden zu

Die gute Nachricht: Das Duo versucht alles, um die Welt zu warnen. Die schlechte: Von der US-Präsidentin Orlean (Meryl Streep) bis hin zur TV-Morningshow scheint niemand die Nachricht ernst zu nehmen. Kate geht auf den sozialen Medien zwar kurz viral, wird danach aber schnell wieder vergessen.

Der Einzige, der den beiden wenigstens einen Funken Aufmerksamkeit schenkt, ist der Präsidentinnensohn Jason (Jonah Hill). Dabei denkt er allerdings nicht an die Katastrophe, die auf die Erde zukommt: Viel lieber will Jason sich die im Kometen verborgenen Ressourcen krallen.

Parallelen zur Klimakrise

Ariana Grande und Kid Cudi haben den Soundtrack zum Film geliefert: Der Song «Just Look Up» erzählt die Geschichte von zwei Liebenden in den letzten Minuten vor der Katastrophe.

Regisseur Adam McKay will mit dem Film mehr Aufmerksamkeit für die Klimakrise schaffen – es ist höchste Zeit, dass sich etwas tut, sagt er bei «CBS»: «Hoffentlich ist dieser Film etwas, bei dem wir viel lachen, aber auch einen Tritt in den Hintern bekommen.»

«West Side Story»

Steven Spielberg hat ein Herz für «West Side Story»: Der Regisseur verfilmt das Musical von 1957 neu und bleibt nah am Original. Die Geschichte spielt im New York der Fünfzigerjahre, zwei verfeindete Jugendgangs stehen sich gegenüber (die weißen Jets gegen die puertoricanischen Sharks).

Mittendrin: Die Liebe von Tony (Ansel Elgort), dem ehemaligen Anführer der Jets, und Maria (Rachel Zegler), der Schwester vom Sharks-Boss, wodurch sich die Konflikte zwischen den Banden weiter hochschaukeln.

Repräsentation der Latinx-Community

Steven Spielbergs Remake will manches besser machen als der Film aus 1961: Neu wurden alle puertoricanischen Figuren mit lateinamerikanischen Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt.

«Jedes einzelne Shark-Mitglied muss aus der Latinx-Community kommen. Und zwar ohne Ausnahme», sagt der 74-Jährige zu «BBC». Das Casting war das größte, das Spielberg je aufgezogen hat, mehr als dreissigtausend Talente wurden angehört.

«Lauras Stern»

Klaus Baumgarts Geschichte vom Mädchen Laura, die einen verletzten Stern findet und ihn aufpäppelt, gibts bereits als Zeichentrickserie. Nun wurde daraus eine Realverfilmung.

Darin zieht Laura (Emilia Kowalski) mit ihren Eltern und ihrem Bruder vom Land in eine neue Wohnung in der Stadt. Es fällt ihr schwer, sich in der neuen Umgebung einzuleben, bis ein verletzter Stern vom Himmel fällt.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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