Luxemburg – Hifi International will in Luxemburg weiter zulegen

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LuxemburgHifi International will in Luxemburg weiter zulegen

CONTERN - Der Elektronikhändler Hifi International blickt auf fulminante Geschäftszahlen. Um die Umsätze weiter zu steigern, braucht das Unternehmen jetzt mehr Platz.

Das neue Logistikzentrum «soll den Prozess beschleunigen und das Wachstum erhöhen», erklärt der Hifi International Geschäftsführer, Simon de Wasseige.

Das neue Logistikzentrum «soll den Prozess beschleunigen und das Wachstum erhöhen», erklärt der Hifi International Geschäftsführer, Simon de Wasseige.

L'essentiel

Hifi International will in Luxemburg weiter wachsen. Die Elektronik-Kette legte am Mittwoch im Industriegebiet Contern den Grundstein für ein neues Logistik- und Verwaltungszentrum. Das Gebäude weist eine Gesamtfläche von 8.000 Quadratmeter auf. Davon stehen 6.000 Quadratmeter für das Lager und 2.000 Quadratmeter für Büros zur Verfügung. Eröffnung: Sommer 2018.

Der Wachstum des Unternehmens, das 2012 vom Familienunternehmen Krëfel übernommen wurde, hält seit fünf Jahren an. 2016 erwirtschaftete Hifi International 56,6 Millionen Euro, das sind rund zehn Prozent mehr als 2012. Dass die Geschäfte rund laufen, hat auch damit zu tun, dass 2013 drei ehemalige Filialen von Darty übernommen wurden. Außerdem entwickeln sich die Haushaltsgeräte immer weiter und es wird immer mehr Lagerraum benötigt. «Wir benötigten eine größere Fläche als wir in Bettemburg hatten. Die elf Laderampen und die Möglichkeit, die Ware bis zu einer Höhe von acht Metern lagern zu können, beschleunigen den Prozess und erhöhen den Gewinn», erklärt der Geschäftsführer von Hifi International, Simon de Wasseige. Von den insgesamt 150 Angestellten des Unternehmens werden ungefähr 50 vor Ort arbeiten.

Online-Verkauf soll weiter entwickelt werden

Das belgische Familienunternehmen Krëfel investierte innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren insgesamt 20 Millionen Euro. Davon wurden zwölf Millionen Euro in das neue Gebäude angelegt, das später um ein weiteres Drittel vergrößert werden kann. Die erwartete Wachstumssteigerung muss nicht zwangsläufig durch das Öffnen von weiteren Geschäften erfolgen. «Mit zwölf Geschäften im ganzen Land verfügen wir über eine gute Abdeckung», berichtet Simon de Wasseige. «Neben einer verbesserten Zugänglichkeit und mehr Parkmöglichkeiten versuchen wir das ‹Touch and Feel›-Konzept umzusetzen, wobei der Kunde die Geräte austesten kann.»

Weiterhin soll der Online-Verkauf ausgebaut werden, vor allem in Blickrichtung Nachbarländer.«Wir sind fest davon überzeugt, dass eine Mischung zwischen Online-Handel und Verkauf im Laden am meisten Erfolg haben wird. Immer mehr Kunden kaufen über das Internet ein, um danach die Ware im Laden abholen zu kommen», ergänzt der Betriebsleiter.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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