Demokratische Convention – «Hillary ist besser geeignet, als ich es war»

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Demokratische Convention«Hillary ist besser geeignet, als ich es war»

Hillary Clinton könnte die erste Frau im Chefsessel im Oval Office werden. Präsident Obama kann sich keine bessere Nachfolgerin vorstellen. Clinton sei gerüstet.

Hillary Clinton und US-Präsident Barack Obama demonstrieren Einigkeit auf der Convention der Demokraten in Philadelphia.

Hillary Clinton und US-Präsident Barack Obama demonstrieren Einigkeit auf der Convention der Demokraten in Philadelphia.

DPA/Shawn Thew

Nach Hillary Clintons offizieller Nominierung zur Präsidentschaftskandidatin der US-Demokraten hat Amtsinhaber Barack Obama ihr die Eignung für das höchste Staatsamt zuerkannt. Clinton ist nach Auffassung Obamas besser als andere für den Job im Weißen Haus gerüstet, heißt es in einem am Mittwoch vorab verbreiteten Redemanuskript Obamas. Hillary Clinton wäre im Falle einer Wahl die erste Präsidentin der USA.

«Wer noch nicht an diesem Schreibtisch gesessen hat, der weiß nicht, was es heißt, eine weltweite Krise zu managen oder junge Menschen in den Krieg zu schicken», heißt es in dem Manuskript weiter.

Tim Kaine ist designierter Vizepräsident

«Hillary war in diesem Raum, sie war Teil dieser Entscheidungen», heißt es in dem Manuskript weiter. Clinton wisse, was die Entscheidungen der Regierung bedeuten für Arbeiter, Senioren, kleine Firmen, Soldaten und Kriegsveteranen. «Sie gibt niemals auf».

Zum Auftakt des dritten Tages des viertägigen Konvents in Philadelphia hatte der Parteitag offiziell die Nominierung von Tim Kaine als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten angenommen. Kaine, früherer Gouverneur des für die Wahl wichtigen Swing States Virginia, war von Hillary Clinton vorgeschlagen worden. Seine Rede wurde am späten Mittwochabend (Ortszeit) erwartet.

Klimawandel, Waffengesetz, Gleichbehandlung

Am Donnerstag sollte Hillary Clinton bei einer großen Parteitagsrede zum Abschluss und Höhepunkt des Konvents ihre Nominierung offiziell annehmen. Der Parteitag hatte sie am Dienstag mit deutlicher Mehrheit der 4700 Delegierten nominiert. Ihr knapp unterlegener Vorwahlgegner Bernie Sanders räumte seine Niederlage ein und schlug die Nominierung vor.

Der dritte Tag von Philadelphia stand inhaltlich im Zeichen der aus Sicht der Demokraten wichtigen Herausforderungen für die Vereinigten Staaten. In zahlreichen Reden machten Delegierte auf den Kampf gegen den Klimawandel, auf die Notwendigkeit von Reformen bei den Waffengesetzen und auf die Fortsetzung des Kampfes für die Gleichbehandlung von Menschen unterschiedlicher Hautfarben aufmerksam.

(L'essentiel/dpa)

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