Rundfahrt – Hobby-Radler fahren die «Tour de Luxembourg»
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RundfahrtHobby-Radler fahren die «Tour de Luxembourg»

LUXEMBURG – 19 Freunde aus Belgien haben auf dem Rennrad das Großherzogtum umrundet – ziemlich genau auf der Grenze. Für die 320 Kilometer brauchten sie rund zehneinhalb Stunden.

Bei strahlendem Sonnenschein und pünktlich zum Nationalfeiertag ist eine Gruppe Hobby-Radfahrer am Dienstag einmal rund um das Großherzogtum gefahren. Ihre Route folgte dabei fast genau dem Verlauf der Landesgrenze. «Wir sind auch ein wenig durch Belgien und Deutschland gefahren, weil wir größere Straßen vermeiden wollten», sagt Fricky, der sich mit 18 weiteren Fahrern auf den Weg machte.

Zusammen sind sie gegen 7 Uhr am Dienstag aus Arlon zu ihrer «Tour de Luxembourg» aufgebrochen. Letztendlich bewältigten sie die 320 Kilometer lange Strecke in zehn Stunden und 30 Minuten – bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von stolzen 30 km/h. «Zwei von uns, Stéphane und Nicolas, haben die Gruppe 120 Kilometer angeführt. Der Rest konnte also lange im Windschatten fahren», sagt Fricky. Martin, der Kapitän des Teams, war dafür zuständig, das Tempo zu regulieren, insbesondere bei den Anstiegen. «Das Tempo war recht hoch, das stimmt. Einige von uns sind wirklich fit», erklärt Samuel, der ebenfalls das Großherzogtum umrundete.

Ihre Rundfahrt hat die 19-köpfige Gruppe im Voraus geplant. «Wir mussten wegen der Hitze regelmäßig anhalten und trinken, meist an Tankstellen. Jeder von uns hat zehn Liter Wasser getrunken», so Fricky weiter. Gegen 19 Uhr kam die müde Gruppe wieder in Arlon an. Ihre Räder wollen sie aber nicht lange stehen lassen. «Wir haben am Samstag wieder Training», sagt Samuel.

(jg/L'essentiel)

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Eine Gruppe von Hobby-Radfahrern hat das Großherzogtum umrundet.

Eine Gruppe von Hobby-Radfahrern hat das Großherzogtum umrundet.

Fricky Del
Für die 320 Kilometer lange Strecke brauchten die 19 Fahrer zehn Stunden und 30 Minuten.

Für die 320 Kilometer lange Strecke brauchten die 19 Fahrer zehn Stunden und 30 Minuten.

Fricky Del
Das Wetter spielte am Nationalfeiertag mit.

Das Wetter spielte am Nationalfeiertag mit.

Fricky Del

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