Hexe und Prinzessin – Hollywood ist im Märchenfieber

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Hexe und PrinzessinHollywood ist im Märchenfieber

Cinderella, Pinocchio, Meerjungfrau – die Filmindustrie setzt zurzeit auf Märchen-Klassiker. Schauspielstars und große Filmemacher mischen mit.

Das Filmstudio Disney darf jubeln: Die Neuverfilmung von «Cinderella» geht durch die Decke. Schon nach wenigen Tagen spielte das Märchenspektakel mit Cate Blanchett und Lily James die Produktionskosten von rund 94 Millionen Euro wieder ein. Allein am Startwochenende in den USA verbuchte das knallbunte Fantasy-Spektakel 70 Millionen Dollar und ließ Liam Neeson mit seinem Action-Kracher «Run All Night» alt aussehen.

Das dürfte Disney mächtig Auftrieb geben. Denn 2017 soll «Die Schöne und das Biest» in die Kinos kommen, angelehnt an den Zeichentrick-Klassiker von 1991. In die Hauptrolle von Belle soll «Harry Potter»-Star Emma Watson schlüpfen und auch die kleineren Parts sind prominent besetzt.

Topstars vom Märchenvirus infiziert

Märchenfilme liegen im Trend. Sie kommen beim Publikum an, begeistern aber auch die Kritiker. Gerade heimste «Into the Woods» drei Oscar-Nominierungen ein. Der Streifen vermischt Rotkäppchen, Rapunzel und Aschenputtel . Mit dabei war nicht irgendwer: Topstars wie Meryl Streep, Johnny Depp und Emily Blunt ließen sich vom Märchenvirus infizieren.

Ebenfalls dieses Jahr wird eine Neuverfilmung von Peter Pan mit Hugh Jackman in die Kinos kommen. «The Huntsman», die Fortsetzung von «Snow White and the Huntsman», die auf den Jäger aus Schneewittchen fokussiert, folgt 2016.

Nicht nur die Riege der Schauspielstars setzt auf die klassischen Geschichten, sondern auch die besten Filmemacher. Shakespeare-Experte Kenneth Branagh drehte «Cinderella», Kultregisseur Guillermo del Toro («Pan's Labyrinth») plant ein «Pinocchio»-Remake, Indie-Filmerin Sofia Coppola («Lost in Translation») will sich gar «Die kleine Meerjungfrau» vorknüpfen.

(L'essentiel/Catharina Steiner)

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