Annegret Kramp-Karrenbauer – «Homo-Ehe könnte zu Verwandten-Ehe führen»
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Annegret Kramp-Karrenbauer«Homo-Ehe könnte zu Verwandten-Ehe führen»

SAARBRÜCKEN - Die saarländische CDU-Ministerpräsidentin Annegret-Kramp Karrenbauer sorgt mit Aussagen über die gleichgeschlechtliche Ehe für große Irritationen.

Annegret Kramp-Karrenbauer mit Xavier Bettel: Wie der seit kurzem mit einem gleichgeschlechtlichen Partner verheiratete Luxemburger Regierungschef die Aussagen seiner Amtskollegin aus dem Saarland wertet?

Annegret Kramp-Karrenbauer mit Xavier Bettel: Wie der seit kurzem mit einem gleichgeschlechtlichen Partner verheiratete Luxemburger Regierungschef die Aussagen seiner Amtskollegin aus dem Saarland wertet?

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Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lehnt eine Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ab. «Es stellt sich die Frage, ob wir grundlegende Definitionen unserer Gesellschaft verändern wollen, und zwar mit womöglich weitreichenden Folgen», sagte die CDU-Landeschefin der Saarbrücker Zeitung (Mittwoch). Es gebe in Deutschland bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau.

«Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen», mahnte Kramp-Karrenbauer.

Bestehende Diskriminierungen zwischen Ehe und Lebenspartnerschaft müssten aber abgebaut werden. «Am Ende dieses Prozesses werden wir uns wahrscheinlich auch mit der Frage nach der Volladoption befassen müssen.» Diese lehne sie ab, sagte Kramp-Karrenbauer. Seit Jahren heiße es, dass für die Entwicklung von Kindern Vater und Mutter die beste Konstellation sei. «Gerade diese Frage dürfen wir nicht daran festmachen, ob sich jemand diskriminiert fühlt oder nicht - sondern allein am Kindeswohl.»

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(L'essentiel/dpa)

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