Proteste – Hongkong-Aktivist mit Hämmern verprügelt

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ProtesteHongkong-Aktivist mit Hämmern verprügelt

In der Metropole Hongkong kommt es seit Monaten immer wieder zu massiven Protesten. Alle News dazu finden Sie in unserem Ticker.

Mehrere mit Hämmern bewaffnete Angreifer sollen den Hongkong-Protestführer Jimmy Sham schwer am Kopf verletzt haben. Laut seiner Protestgruppe, der Civil Human Rights Front (CHRF), wurde Sham von vier bis fünf Schlägern im Viertel Mongkok angegriffen. Beim Eintreffen der Rettungskräfte sei er bei Bewusstsein gewesen.

Auf im Internet veröffentlichten Fotos ist Sham in einer Blutlache auf der Straße liegend zu sehen. Laut eines weiteren Aktivisten, trägt Sham keine bleibenden Schäden davon. Mittlerweile sei er in einem stabilen Zustand und ruhe sich aus. Der Aktivist organisierte aktiv die Demonstrationen in Hongkong.

Auf Twitter heißt von der CHRF: Der Angriff stehe im Zusammenhang mit «einem sich ausbreitenden politischen Terror mit dem Ziel, zu bedrohen und die legitime Ausübung der Natur- und gesetzlichen Rechte zu behindern.»

Das Wichtigste in Kürze:

In Hongkong gibt es seit drei Monaten Massenproteste für mehr Demokratie und gegen eine wachsende Einflussnahme Pekings. Die Einwohner Hongkongs sehen das Recht auf freie Meinungsäußerung sowie Presse- und Versammlungsfreiheit in Gefahr. Die Proteste haben Hongkong in eine schwere Krise gestürzt. Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten. Die chinesische Regierung bringt die Demonstranten mit «Terrorismus» in Verbindung. Peking hat im Konflikt seine Gangart verschärft. Verschiedene Medien hatten zuletzt über eine zunehmende Präsenz chinesischen Militärs an der Grenze zu Hongkong berichtet.
Am Samstag, 31. August 2019, eskalierte die Lage: Demonstranten versuchten, Polizeisperren zu durchbrechen und zum Parlamentsgebäude zu gelangen.

(L'essentiel/uten)

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