CovidCheck-Pflicht – Horesca fordert Unterstützung vom Staat
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CovidCheck-PflichtHoresca fordert Unterstützung vom Staat

LUXEMBURG – Das Gastgewerbe rechnet damit, dass das Covid-Check-System zum Standard wird. Die Branche fordert Hilfen von staatlicher Seite.

Für die Horesca bleiben in Bezug auf eine mögliche CovidCheck-Pflicht noch einige Fragen offen.

Für die Horesca bleiben in Bezug auf eine mögliche CovidCheck-Pflicht noch einige Fragen offen.

Der Horesca-Verband bestätigte am Donnerstag, dass die Rede davon sei, das CovidCheck-System im Gastgewerbe zru Pflicht zu machen. Als Datum sei der 18. Oktober im Gespräch. Wie Generalsekretär François Koepp mitteilte, habe der Verband bereits gefordert, dass Selbsttests gestellt werden. Auch staatliche Hilfe wird vom Gastgewerbe erwartet, falls die CovidCheck-Pflicht für sie heiße, dass sie Kunden verlieren.

Wird dies eingeführt, bittet das Gastgewerbe um Unterstützung und darum, dass man nicht bestraft werde. «Wir haben um eine Aufteilung der staatlichen Beihilfe auf die Monate November und Dezember gebeten.» Berichten zufolge werden derzeit Gespräche mit der Europäischen Union geführt, um eine Verlängerung über das nächste Jahr hinaus zu ermöglichen.

Was ist mit den Sechs- bis Zwölfjährigen?

Genaue Zahlen über den Anteil der Horesca-Betriebe, die sich bisher für oder gegen das CovidCheck-System entschieden haben, liegen François Koepp aktuell nicht vor. Er habe aber bereits positive wie negative Rückmeldungen zum System erhalten.

«Es gibt Einrichtungen, die uns mitteilen, dass sie mehr Kunden haben, weil dadurch beruhigter sind. Andere wiederum berichten vom organisatorischen Aufwand, den CovidCheck mit sich bringt, wie von Kunden, die das System und sogar die Selbsttests ablehnen.» Weiter macht er sich Gedanken über die Situation der Unternehmen und deren Mitarbeiter.

Er weist indes darauf hin, dass die Regelung den Kunden abverlange, sich daran zu gewöhnen, ihr Zertifikat bereitzuhalten, bevor sie in ein Lokal eintreten. Zudem gebe es bis dato auch keine Informationen über die Situation der Sechs- bis Zwölfjährigen, die noch nicht geimpft werden und somit auf einen Schnelltest angewiesen sind. «Jeder möchte so schnell wie möglich zu einer normalen Situation zurückkehren», schließt François Koepp.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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