Streamingstarts Januar – Horror-Podcast «Archive 81» als Serie auf Netflix

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Streamingstarts JanuarHorror-Podcast «Archive 81» als Serie auf Netflix

Ein amerikanischer Podcast kommt auf den Screen, außerdem startet ein besonderer Reboot von «Fantasy Island» – das läuft diese Woche neu auf den Streamingdiensten.

Der amerikanische Podcast «Archive 81» erzählt fiktive Horror-Geschichten, die unter die Haut gehen. Mittlerweile gibt es drei Staffeln davon, nun hat Netflix daraus eine Serie gebastelt: Darin soll der Archivar Dan (Mamoudou Athie) beschädigte Videokassetten der Dokumentarfilmerin Melody (Dina Shihabi) retten, sie hat 1994 eine Enthüllungs-Recherche über eine Sekte gedreht.

Gruslig wird's, als Dan auf einem Tape sieht, dass Melody während dieser Arbeit etwas Schreckliches zugestoßen ist.

Horror-Profi am Werk

Obwohl es über 25 Jahre her ist, ist Dan überzeugt, dass er Melodys Ende noch ändern kann – auf zwei Zeitebenen switchen wir von der Vergangenheit in die Gegenwart und zurück.

Showrunnerin Rebecca Sonnenshine hat die Serie mit James Wan ausgefeilt: Der Horror-Profi steckt als Regisseur unter anderem hinter «Saw», «Conjuring» und «Malignant».

«Archive 81» gibt's ab dem 14. Januar auf Netflix.

«Fantasy Island»

Vor rund vierzig Jahren empfing Mr. Roarke (Ricardo Montalban) in der ABC-Serie «Fantasy Island» Gäste.

Im paradiesischen Ferienresort wurden ihre tiefsten Wünsche auf einer magischen Insel wahr. Oder besser: Oft erhielten sie nicht das, was sie sich wünschten, sondern das, was sie wirklich brauchten.

Roselyn Sanchez als Nachfolgerin

Im Reboot verkörpert Roselyn Sanchez die Großnichte von Mr. Roarke: Elena lässt ihr Leben in New York zurück, um seine Nachfolgerin zu werden. «Meine Idee ist, dass das Publikum Elena schlussendlich umarmen will», sagt Sanchez über ihre Rolle zu «TV Insider».

Die Serie wurde in Puerto Rico gedreht, wo Sanchez aufgewachsen ist. Dass der Reboot sich in Sachen Repräsentation verbessert, war dem Team wichtig: «Ricardo Montalban war Latino, aber es wurde nie erwähnt, woher Roarke kommt», sagt Sanchez gegenüber «TV Line». «Seine Figur war sehr geheimnisvoll. Dieses Mal eröffne ich die Show auf Spanisch, diese Frau ist also eine stolze Latina.»

Moderne Version

Die Show nimmt die Geschichte wieder auf, unterscheidet sich aber auch vom Vorgänger: «Es ist eine moderne Version von ‹Fantasy Island› aus einem ausgeprägten weiblichen Blickwinkel», sagt Elizabeth Craft, die die Serie zusammen mit Sarah Fain produziert hat, zu «TV Insider».

Hinter der Kamera wurden Jobs von Regie bis zur Abteilungsleitung überwiegend mit Frauen besetzt.

«Fantasy Island» gibt's ab dem 16. Januar auf Sky Show.

(L'essentiel/Alisa Fäh)

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