Restrukturierung – HSBC baut trotz Gewinn 4000 Arbeitsplätze ab
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RestrukturierungHSBC baut trotz Gewinn 4000 Arbeitsplätze ab

Nach dem Ausscheiden ihres Chefs John Flint wird die britische Bank trotz Anstieg des Reingewinns weltweit tausende Mitarbeiter entlassen.

HSBC Luxemburg hat sich noch nicht zur Situation geäußert.

HSBC Luxemburg hat sich noch nicht zur Situation geäußert.

AFP

Der britische Bankenriese HSBC gab am Montag den überraschenden Abgang seines Chefs John Flint und den Verlust von 4000 Arbeitsplätzen angesichts der vielen Herausforderungen zwischen Handelskrieg, Brexit und niedrigen Zinsen bekannt. Die Gruppe erklärte in einer Erklärung, dass John Flint beschlossen habe, seine Position als CEO abzugeben. Als HSBC Luxembourg von L'essentiel kontaktiert wurde, teilte das Unternehmen mit, dass es keine genauen «Details» habe.

Die Gruppe nutzte nach dem Ausscheiden des Chefs die Gelegenheit, einen Restrukturierungsplan zu veröffentlichen, um ihre Kosten in diesem schwierigen Marktumfeld zu kontrollieren. «Wir kündigen ein Restrukturierungsprogramm an» und «das bedeutet eine Reduzierung unserer Mitarbeiterzahl um zwei Prozent», das heißt rund 4000 der 200.000 Mitarbeiter der Gruppe, erklärte Finanzvorstand Ewen Stevenson in der Telefonkonferenz. Diese Entlassungen werden vier Prozent der Gesamtgehälter des Konzerns betreffen und könnten 650 und 700 Millionen US-Dollar einsparen.

Geopolitische Spannungen

Trotz eines Anstieg des Reingewinns um 18,6 Prozent auf 8,5 Milliarden US Dollar blickt das Unternehmen mit großer Zurückhaltung auf die kommenden Monate. «Die Aussichten haben sich geändert», warnt die Gruppe in der Pressemitteilung, in der sie ihre Ergebnisse präsentiert. Insbesondere verweist sie auf die aktuellen Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten, die die Kreditmargen der Banken drücken, sowie auf geopolitische Spannungen.

All diese Herausforderungen werden die Bank aufgrund der Risiken für ihre Erträge zur Vorsicht bei Investitionen und Ausgaben zwingen. Die Strategie von John Flint war es jedoch, einen Investitionsplan in Höhe von 15 bis 17 Milliarden Dollar auf den Weg zu bringen, um nach vielen Jahren der Restrukturierung wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren.

(L'essentiel)

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