Vor Kreta – Hunderte Menschen aus Seenot gerettet

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Vor KretaHunderte Menschen aus Seenot gerettet

Heute Morgen ist vor Kreta ein Schiff mit mehr als 400 Flüchtlingen in Seenot geraten. Zwei Frachter und Schiffe der griechischen und amerikanischen Marine griffen die Migranten auf.

Immer wieder wagen afrikanische Migranten für die Reise nach Europa den Weg über das Mittelmeer. Die Gefahren und die Tatsache, dass dabei Tausende umkommen, schrecken sie davon nicht ab. Das Bild stammt vom 22. Januar und wurde von der italienischen Marine vor Lampedusa gemacht.

Immer wieder wagen afrikanische Migranten für die Reise nach Europa den Weg über das Mittelmeer. Die Gefahren und die Tatsache, dass dabei Tausende umkommen, schrecken sie davon nicht ab. Das Bild stammt vom 22. Januar und wurde von der italienischen Marine vor Lampedusa gemacht.

Keystone

Fracht- und Marineschiffe haben im Mittelmeer mit der Rettung von mehreren hundert Flüchtlingen begonnen, deren Kutter vor Kreta in Seenot geraten ist. Die Schiffe versuchten, die Menschen nach und nach an Bord zu nehmen.

Das berichtete der staatliche griechische Rundfunk am Montag unter Berufung auf die Küstenwache. An Bord seien mehr als 400 Menschen, darunter auch mehrere Kinder. Die Migranten waren offenbar auf dem Weg nach Italien.

Der 32 Meter lange Kutter war nach ersten Aussagen von Migranten in Nordafrika gestartet. Rund 65 Seemeilen nordwestlich von Kreta blieb er mit einem Motorschaden auf offener See liegen.

Nachdem der Kutter einen Notruf abgesetzt hatte, wurde er von mehreren Frachtern entdeckt. Auch Schiffe der griechischen und amerikanischen Marine eilten zur Hilfe.

In Ägypten und Libyen warten nach Informationen der Küstenwache tausende Flüchtlinge auf eine Gelegenheit, nach Europa zu kommen. Internationale Schleuserbanden verdienten Millionen mit dem Menschenschmuggel, sagte ein Offizier der Küstenwache der Nachrichtenagentur dpa.

(L'essentiel/sda)

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