Luxemburger Freibäder – Hygiene und Sicherheit stehen an erster Stelle

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Luxemburger FreibäderHygiene und Sicherheit stehen an erster Stelle

REMICH – Wenn es um Sauberkeit und Sicherheit geht, machen die Luxemburger Schwimmbäder keine Scherze. Das zeigt ein Beispiel aus Remich.

Das Freibad in Remich gehört neben den Einrichtungen in Differdingen, Vianden und Düdelingen, zu den größten Bädern in Luxemburg.

Das Freibad in Remich gehört neben den Einrichtungen in Differdingen, Vianden und Düdelingen, zu den größten Bädern in Luxemburg.

L'essentiel

Mit der sommerlichen Hitze ist auch die Freibadsaison endgültig im Großhgerzogtum angekommen. Zu den größten Badeanstalten des Landes gehört das Schwimmbad in Remich. Bis zu 4000 Besucher fasst die Einrichtung. Diese Grenze solle in keinem Fall überschritten werden, wie Martin Dritter, Verantwortlicher des Bades, sagt: «Wenn wir sehen, dass sich zu viele Menschen im Schwimmbad befinden, schließen wir die Kasse und regulieren den Eintritt.»

Drei Rettungsschwimmer und zwei Studenten mit einem Erste-Hilfe-Schein überwachen jedes gefährliche Verhalten. Darüber hinaus beschäftigt das Schimmbad ein Sicherheits-Team, um Prügeleien vorzubeugen. «Unser Motto lautet: Sicherheit, Hygiene und Disziplin», betont Dritter.

Striktes Alkoholverbot

Auch die Sauberkeit genießt eine hohe Priorität. Gemäß einer deutschen Norm werden täglich 30 Liter Wasser pro Schwimmer ersetzt. Das gefilterte Wasser kommt aus einem nahegelegenen Brunnen. Zudem werden die Becken jeden Morgen, bevor das Schwimmbad öffnet, mit einem speziellen Sauger von Schwebeteilen befreit. Ein Reinigungsteam sorgt für ständig saubere Duschen und Umkleideräume.

Bei den Regeln für die Gäste setzen die Verantwortlichen auf Altbewährtes: Badeshorts sind verboten, Badekappe und die obligatorische Dusche Pflicht. Alkohol ist untersagt, ebenso der Verzehr von Lebensmitteln und das Rauchen in nächster Nähe des Beckens.

(Thomas Holzer/L'essentiel)

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