Sturz-Opfer Porte – «Ich fühle eine große Enttäuschung in mir»

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Sturz-Opfer Porte«Ich fühle eine große Enttäuschung in mir»

BMC-Leader und Tour-Mitfavorit Richie Porte meldet sich nach seinem spektakulären Unfall erstmals aus dem Krankenhaus.

Mit über 70 Stundenkilometern schleuderte es Richie Porte am Sonntag wegen einer Unachtsamkeit während einer Abfahrt der 9. Etappe der Tour de France in die Steilwand. Die Diagnose: Becken- und Schlüsselbeinbruch.

Nicht einmal 24 Stunden nach dem fürchterlichen Unfall meldet sich der Patient aus dem Krankenhaus. «Ich fühle eine große Enttäuschung in mir. Vor dem Sturz war ich in großartiger Form», sagt Porte und trauert dem möglichen Tour-Sieg nach.

Glück im Unglück

Doch auch wenn im ersten Moment der Frust überwiegt, so ist beim 32-jährigen Australier auch eine gewisse Erleichterung spürbar. «Ich bin froh, dass ich so glimpflich davongekommen bin, es hätte noch viel schlimmer kommen können.»

Warum es überhaupt zum Sturz kam, kann sich Porte auch nicht abschließend erklären. «Ich glaube nicht, dass wir zu schnell unterwegs waren. Aber ich erinnere mich, dass ich mein Hinterrad blockierte und dann über den Grasstreifen fuhr. Das war's.»

(L'essentiel/sr)

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