Mord in New York – «Ich fühlte mich wie Nei in 'The Matrix'»

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Mord in New York«Ich fühlte mich wie Nei in 'The Matrix'»

Religiöser Wirrwarr und Science-Fiction-Verblendung: Der Schauspieler Michael Brea erklärt, weshalb er seiner Mutter mit einem Samuraischwert den Kopf abschlug.

«Bereue, bereue, Sünderin, Sünderin!» hatten die Nachbarn gehört an jenem verhängnisvollen Abend des 23. November 2010. Doch jegliche Hilfe kam zu spät. Die Polizei beschrieb den Tatort in der New Yorker Wohnung als «sehr blutig». So soll der Kopf von Yannick Brea, 55-jährige Mutter des Schauspielers Michael Brea, «regelrecht abgetrennt» worden sein.

In einem Interview mit der «New York Daily News» hat der einstige «Ugly Betty»-Schauspieler Brea nun erklärt, weshalb es zur Bluttat gekommen sei. Aus seiner Sicht soll seine Mutter von einem «Dämon» besessen gewesen sein: «Ich habe sie nicht getötet. Ich habe nur den Dämon in ihr getötet. Es war der Wille Gottes. Gott erschien mir eines Nachts über meinem Bett. Ich fühlte mich wie Neo im Film 'The Matrix'. Ich hörte Stimmen und fühlte mich mächtig.»

Der Schauspieler, der kleinere Rollen in Fernsehserien hatte, liegt derzeit in der Krankenstation eines Gefängnisses. Er wird des Mordes und anderer Vergehen beschuldigt. Seine Verwandten beschreiben den Mann als «mitfühlend, sanftmütig, intelligent, spirituell und liebevoll».

(obi/20 Minuten)

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