Sinéad O'Connor – «Ich habe eine Überdosis genommen»

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Sinéad O'Connor«Ich habe eine Überdosis genommen»

Ein Superstar am Boden: Sinéad O'Connor droht auf Facebook mit Selbstmord, kurz darauf rückt die Polizei aus.

«Was mir diese Woche angetan wurde, war eine fürchterliche Grausamkeit. Durch meinen Ehemann, meine Familie, (…) durch meinen Sohn und seine Freundin. (...) Nach allem, was ich durchmachen musste.» Diese dramatischen Worte veröffentlicht Sängerin Sinéad O'Connor am Sonntag auf Facebook. Es ist eine Anklage an ihre Familie, sie im Stich gelassen zu haben.

Weiter schreibt die 49-Jährige: «Niemand interessiert sich auch nur ein bisschen für mich. (...) Ich bin meinem Schmerz nach schon Millionen Male gestorben.» Dann kündigt sie an, sich das Leben nehmen zu wollen: «Ich habe eine Überdosis genommen. (...) Es gibt keine Möglichkeit, sonst respektiert zu werden. Ich bin nicht zu Hause. Ich bin allein, irgendwo in einem Hotel in Irland, unter einem falschen Namen.»

«Das bricht mir das Herz»

Innerhalb weniger Minuten wird der Post tausendfach geteilt, über 9000 Menschen versuchen, O'Connor Mut zuzusprechen. «Es gibt da draußen so viele tolle Menschen. Bitte versuche, sie zu finden. Viel Glück!», hofft etwa Userin Betty Hanses. Alana-Louise Black meint traurig: «Das bricht mir das Herz.»

Schon am Samstag macht die Mutter von vier Kindern mit einem dramatischen Hilferuf in den sozialen Netzwerken auf sich aufmerksam: «Ich brauche dringend einen Job und eine Bleibe. Kann irgendjemand helfen? Ich wurde von meiner Familie dermassen schlecht behandelt, dass ich mich kaum am Leben halten kann.»

Notarzt bringt O'Connor ins Krankenhaus

O'Connor kämpft seit längerem mit psychischen Problemen, leidet nach eigenen Angaben an einer Bipolaren Störung. Wie die «Daily Mail» berichtet, rückt kurz nach ihrem dramatischen Warnzeichen die Polizei aus. Die Beamten rufen den Notarzt, der sie ins Krankenhaus bringt. Dort steht die Irin nun wegen Suizid-Gefahr unter Beobachtung.

Mit diesem Hit wurde sie ein Weltstar: Sinéad O'Connor und «Nothing Compares 2 U» aus dem Jahr 1990 (Quelle: Youtube).

(L'essentiel/scy)

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