Horror-Erlebnis – «Ich hörte die Kakerlake in meinem Kopf sterben»

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Horror-Erlebnis«Ich hörte die Kakerlake in meinem Kopf sterben»

Alleine die Vorstellung an Blake Collins' Horror-Erlebnis lässt den Magen rotieren: Während er schlief, krabbelte eine Kakerlake in sein Ohr, um ihre Eier zu legen.

Während Blake Collins schlief, krabbelte eine Kakerlake in sein Ohr.

Während Blake Collins schlief, krabbelte eine Kakerlake in sein Ohr.

DPA

«Sie krabbeln über unsere Bettlaken, sie krabbeln auf unserer Matratze», erzählte Blake Collins (25) der Zeitung Tallahassee Democrat nach seinem Horror-Erlebnis.

Seine ganze Wohnung in Tallahassee, Florida, war von Kakerlaken verseucht – überall wuselte und krabbelte es. Trotz mehrfacher Aufforderung sei die Gebäudeverwaltung aber untätig geblieben.

Wie der 25-Jährige weiter erzählt, hätte er die Tiere nicht nur im Futternapf des gemeinsamen Hundes, oder in Lampenfassungen entdeckt, sondern sei sogar eines nachts wach geblieben, nur um die ekelhaften Insekten von seinem Ehemann runterzuschnippen, der sich gerade von den Folgen einer OP erholte.

Diese Vorstellung alleine reicht schon für grausliches Kopfkino, doch vergangene Woche kam es noch schlimmer. In den frühen Morgenstunden fühlte der 25-Jährige, wie ein Insekt in sein Ohr eindrang. «Die Kakerlake hat sich in meinen Kopf gegraben», so Collins. «Ich konnte ihre Beine in mir hören. Es hat sich angefühlt, als wenn jemand ein Wattestäbchen tief in den Kopf rammen würde – und ich konnte nichts tun, um es aufzuhalten.»

Blake Collins: «Das passiert nur Leichen»

Sofort begab sich der junge Amerikaner in ein Krankenhaus, wo ihm die Ärzte Lidocain, ein flüssiges Betäubungsmittel, ins Ohr träufelten. «Ich hörte es in meinem Kopf sterben», erinnert sich der Mann an den gruseligen Moment. «Als er das Lidocain hineingeleert hat, konnte ich fühlen wie das Insekt super schnell wurde, um sich trat, versuchte sich wieder herauszugraben und einen schwaches Fiepen von sich gab. Und dann, zwei Minuten später, hörte es auf und starb.»

Die Ärzte entfernten das tote Ungeziefer. Nochmals gruselig: Das Tier hatte bereits ein Ei im Gehörgang des Amerikaners gelegt.

Schon seit dem Einzug in das Appartement hatten Collins und sein Ehemann mit dem Insektenproblem zu kämpfen. Alle Anfragen für die Beauftragung eines Ungezieferjägers seinen aber von der Gebäudeverwaltung nie umgesetzt worden. "Käfer die in dein Ohr krabbeln und darin sterben – das passiert nur Leichen, nicht lebenden Menschen", schimpft der 25-Jährige.

Die Horror-Wohnung hat das Paar aber nach dem Vorfall hinter sich gelassen. Die beiden Männer haben den Mietvertrag gekündigt und sind bereits in ein anderes Appartement gezogen.

(L'essentiel/rcp)

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