Thomas Gottschalk – «Ich kann die Klappe einfach nicht halten»

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Thomas Gottschalk«Ich kann die Klappe einfach nicht halten»

«Gottschalk live» wird abgesetzt, über den Moderator gibt es vor allem Negativ-Schlagzeilen. Jetzt schreibt er sein Schlusswort selbst – durchaus selbstkritisch.

Die letzten Episoden der ARD-Show zogen sich wie Kaugummi, am 7. Juni ist für viele endlich Schluss – «Gottschalk Live» wird abgesetzt. Dass der Moderator selbst nicht unschuldig ist an der Misere, weiß er selbst nur allzu gut.

In der «Bild»-Zeitung war Thomas Gottschalk Gastautor – und schreibt selbstkritisch über die letzten vergangenen Wochen am Moderatoren-Pult: «Ich kann die Klappe einfach nicht halten. Ich muss mich denen erklären, die zugeschaut haben. Und denen, die mit mir am Vorabend nichts anzufangen wussten.»

«Ich bin in erster Linie selber schuld»

In der Ausgabe vom Mittwoch wehrt sich der 61-Jährige nun gegen die bösen Schlagzeilen. «Ob ich nun für alle Zukunft ein "abgehalfterter Showmaster" bin, wie "Spiegel Online" das sieht, wird sich zeigen. Aber ich bin sicher kein Opfer von ARD-Intrigen, wie manche mich zu trösten versuchen.»

Trotzdem sieht Thomas seine Fehler ein. «An der Tatsache, dass aus meiner Vorabendshow nie das wurde, was ich mir eigentlich vorgestellt hatte, bin ich in erster Linie selber schuld.» Trotzdem: «Ungenießbar war das Menü allerdings nie, darauf lege ich Wert.»

«Chance, sich auf meiner Reste-Rampe einen Wunsch zu erfüllen»

In den verbleibenden vier Sendewochen möchte Gottschalk das Konzept der Show ändern. «Meine Rest-Sendezeit spendiere ich Träumern, denen sonst keiner zugehört hätte. Die Promis haben jetzt mal Pause, denn nun bekommen ganz normale Menschen ihre Chance, sich auf meiner Reste-Rampe einen Wunsch zu erfüllen. Sinnvolle und unsinnige, lustige und ernste.»

Nur viel ändern wir es nicht - die Sendung wird in gut einem Monat trotzdem abgesetzt.

(L'essentiel Online/sim)

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