Xavier Bettel – «Ich kann nicht akzeptieren, was geschehen ist»

Publiziert

Xavier Bettel«Ich kann nicht akzeptieren, was geschehen ist»

LUXEMBURG – Premierminister Xavier Bettel äußerte sich am Sonntagmorgen in den sozialen Netzwerken zu den Zwischenfällen am Rande der Demonstration am Samstag.

«Solidarität, Demokratie und Menschlichkeit sind stärker als Hass, Gewalt und Egoismus», sagte Xavier Bettel.

«Solidarität, Demokratie und Menschlichkeit sind stärker als Hass, Gewalt und Egoismus», sagte Xavier Bettel.

Screenshot/Editpress

Premierminister Xavier Bettel reagierte am Sonntagmorgen auf die Ausschreitungen in Luxemburg am Samstag im Zusammenhang mit der Demonstration gegen die Corona-Beschränkungen.

«Was gestern in Luxemburg passiert ist, kann und will ich nicht akzeptieren», schreibt Bettel in einem Facebook-Post. «Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man Familien mit kleinen Kindern durch das Stürmen von Weihnachtsmärkten erschrecken kann. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man Menschen angreifen muss, die eine andere Meinung haben (Anmerkung der Redaktion: Demonstranten beschädigten sein Haus). Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass es erlaubt sein sollte, den Holocaust zu verharmlosen.»

Der Premierminister kommt dann auf die Corona-Maßnahmen zurück und erklärt, dass es seine Pflicht sei, «das Wohlbefinden» der breiten Öffentlichkeit zu gewährleisten. «In Zeiten einer Pandemie bedeutet das, dass wir als Regierung auch Maßnahmen ergreifen müssen, die nicht jedermann gefallen», betont er.

Er fügt hinzu, dass die Covid-Gesetze «im Einklang» mit Demokratie und Rechtsstaatlichkeit erlassen werden, da sie vom Staatsrat genehmigt und von der Kammer verabschiedet werden.

(L'essentiel)

Deine Meinung