Model Chrissy Teigen – «Ich nahm Antidepressiva – und es half»

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Model Chrissy Teigen«Ich nahm Antidepressiva – und es half»

Tagelang hat sie das Haus nicht mehr verlassen. In einem Artikel erzählt Model Chrissy Teigen von ihrer postnatalen Depression.

Auf dem Laufsteg alle Blicke auf sich ziehen, die Nächte in angesagten Clubs durchfeiern, mit einem Nippelblitzer die Spalten in den Klatschmagazinen füllen. Das ist die fröhliche und wilde Seite von Model Chrissy Teigen.

Doch die 31-Jährige hat in den letzten Monaten auch ganz andere Gefühlslagen durchlebt. Traurigere. Tieftraurige sogar, wenn man ihren Artikel in der Zeitschrift «Glamour» liest. Eingetreten sind die Stimmungsschwankungen, nachdem im April 2016 Tochter Luna zur Welt gekommen war. Diagnose: postnatale Depression.

«Keinen Fuß mehr vor die Türe gesetzt»

«Ich konnte nicht verstehen, warum ich so unglücklich war», beschreibt Teigen ihre damalige Situation. Ab August verließ sie das Haus nur noch, wenn sie einen wichtigen Termin hatte. «Ich habe keinen Fuß mehr vor die Tür gesetzt.»

Wenn jemand von draußen hereinkam, so Teigen, fragte sie, wieso die Leute nass waren. «Hatte es geregnet? Woher sollte ich das wissen? Ich hatte alle Vorhänge zugezogen.» Ehemann John Legend (38) übernachtete neben ihr auf dem Sofa. Die Familie, vereint auf der Couch. Trotzdem fühlte sich Teigen wohl irgendwie einsam.

Teigen nahm Antidepressiva

Dann kam der Besuch beim Arzt – und mit ihm die Wende. «Ich habe angefangen, Antidepressiva zu nehmen – und es hat geholfen», schreibt die Frau, die nach der Grammy-Verleihung ihren Vollsuff auf Snapchat dokumentiert hat, weiter.

Und jetzt, fast ein Jahr nach der Geburt? Teigen geht es laut eigenen Angaben deutlich besser. «Ich habe gute und schlechte Tage. Aber die wirklich schlechten Tage sind vorbei.» Das Bett hat Chrissy längst wieder verlassen. Auf zu neuen Abenteuern.

Welche anderen Stars ebenfalls an einer Wochenbettdepression litten, sehen Sie in unserer Bildstrecke.

(L'essentiel/ysc)

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