Jugendliche aus Luxemburg – «Ich will den Flut-Opfern helfen»

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Jugendliche aus Luxemburg«Ich will den Flut-Opfern helfen»

LUXEMBURG - 16 Freiwillige aus Luxemburg sind am Dienstag nach Ostdeutschland aufgebrochen, um den Flut-Opfern in Halle zu helfen und Schäden zu beseitigen.

16 Freiwillige sind zurzeit auf dem Weg nach Halle in Ostdeutschland, um nach der Flutkatastrophe in den vergangenen Monaten mitzuhelfen.

16 Freiwillige sind zurzeit auf dem Weg nach Halle in Ostdeutschland, um nach der Flutkatastrophe in den vergangenen Monaten mitzuhelfen.

Lëtzebuerger Guiden a Scouten

«Ich will den Flut-Opfern helfen», sagt Christophe Turk. Zusammen mit 15 anderen Freiwilligen aus Luxemburg wird der 22-jährige Monteur im ostdeutschen Halle mithelfen, die Schäden der Flutkatastrophe zu beseitigen. Am Dienstag brach die Gruppe der Jugendlichen mit einem Reisebus aus Luxemburg in Richtung Ostdeutschland auf.

Organisiert haben die Aktion die «Lëtzebuerger Guiden a Scouten» zusammen mit dem Service National de la Jeunesse. Die Jugendlichen helfen im Rahmen des Programms «Jugend in Aktion» vom 16. Juli bis zum 17. August bei Aufräumen, Putzen, bei Garten- und Anstreicharbeiten in unterschiedlichen Einrichtungen wie etwa Kindergärten oder Jugendhäusern mit. Die Teilnehmer der Aktion wohnen vor Ort bei Familien. Außerdem werden die jungen Leute in der ersten Woche gemeinsam mit einem Team junger Freiwilliger zusammenarbeiten, die das des Innenministerium von Sachsen-Anhalt engagiert hat.

Persönliche Erfahrung reicher

Rebekka Scholl (23) freut sich, in Halle eine bereichernde Erfahrung zu machen. «Ich habe schon etwas Ähnliches erlebt, als meine Eltern bei uns zu Hause einen Wasserschaden hatten», sagt die junge Polizeianwärterin.

Andere Arbeitsbereiche und neue Leute will Martine Lippert bei der Hilfsaktion in Halle kennenlernen. «Für mich ist es eine Erfahrung fürs Leben», sagt die 22-jährige, die Innenarchitektur in Trier studiert.

(if/L'essentiel Online)

Wer will mithelfen?

Da sich einige Kandidaten durch Krankheit oder Unfall wieder abmelden mussten, besteht noch die Möglichkeit, sich der zweiten Gruppe anzuschließen. Diese Gruppe wird vom 16. August bis zum 15. September 2013 nach Halle reisen, um die Arbeiten der ersten Gruppe fortzuführen und abzuschließen.

Die Reisekosten, die Übernachtung in Halle, das Essen, die Krankenversicherung sowie das Taschengeld in Höhe von 105 Euro werden vom Programm «Jugend in Aktion» übernommen.

Weitere Informationen gibt es bei Tom Biever unter der Telefonnummer 26 94 84 22 oder per Email an tom.biever@lgs.lu.

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