Monica Semedo – «Ich wollte sie nie verletzen oder demütigen»

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Monica Semedo«Ich wollte sie nie verletzen oder demütigen»

LUXEMBURG - Die luxemburgische Europaabgeordnete Monica Semedo hat persönlich zu den Mobbing-Vorwürfen gegen ihre Person Stellung bezogen.

Monica Semedo will ihr politisches Mandat fortführen.

Monica Semedo will ihr politisches Mandat fortführen.

«Vorwärts blicken, ohne die Vergangenheit zu vergessen». Monica Semedo nimmt persönlich zu den Mobbing-Vorwürfen ihrer ehemaligen Assistenten, die zu ihrer vierzehntägigen Suspendierung durch das Europäische Parlament geführt haben, Stellung im Magazin «Paperjam».

«Als neu gewählte Abgeordnete ohne Erfahrung in einem politischen Amt wollte ich mit Eifer und Dynamik an den Anliegen arbeiten, für die mich die Wähler gewählt haben», erklärte die Luxemburger Abgeordnete. Dieser Eifer und diese Dynamik sowie das Arbeitstempo im Parlament hätten sich ihrer Ansicht nach in einen Gewaltmarsch und Knochenarbeit verwandelt. «Das ist die Kehrseite der Medaille, der Begeisterung, die weiterhin in mir lebt.»

Monica Semedo erklärte sich bereit, sich bei den drei betroffenen Assistenten «aufrichtig» zu entschuldigen. Sie habe nie die Absicht gehabt, sie zu verletzen oder zu demütigen. «Ich habe zu spät erkannt, dass meine harten Äußerungen, meine hohen Ansprüche, die Art, wie ich mich ausdrückte und die Art, wie ich sie kritisierte, sie verletzen könnte», sagte sie. Darüber hinaus bekräftigte die Abgeordnete ihren Wunsch, ihr Mandat in der Renew Europe-Gruppe fortzusetzen. Diese «harte Erfahrung» habe ihre «politische Begeisterung» nicht gedämpft. Auch wenn sie die DP Ende Januar verlassen hat.

(L'essentiel)

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