Tankstellenmord – Idar-Oberstein gedenkt getötetem Alex
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TankstellenmordIdar-Oberstein gedenkt getötetem Alex

IDAR-OBERSTEIN – Der 20-jährige Alex wurde im September von einem Maskenverweigerer erschossen. Am heutigen Donnerstag findet eine öffentliche Gedenkfeier statt.

Ein Mitarbeiter der Tankstelle war am 18. September von einem Mann erschossen worden.

Ein Mitarbeiter der Tankstelle war am 18. September von einem Mann erschossen worden.

DPA/Birgit Reichert

Idar-Oberstein trauert: Für den Tankstellen-Kassierer, der im Streit um das Tragen einer Corona-Maske von einem Kunden erschossen wurde, gibt es am Donnerstag (17.00 Uhr) eine öffentliche Gedenkfeier. Angehörige und Freunde wollen von dem 20-Jährigen Abschied nehmen, der am 18. September getötet wurde, wie die Stadt mitteilte. Die Gedenkfeier der Freunde und Familie des Opfers werde von der Stadt unterstützt. Rund 400 Teilnehmer haben sich laut Stadt zum «Gedenken an Alex» in der Messe in Idar-Oberstein angemeldet.

Der junge Student, der in der Tankstelle als Aushilfe arbeitete, war von einem Kunden mit einem Schuss in den Kopf getötet worden. Zuvor hatte er diesen mehrfach auf die Maskenpflicht hingewiesen, da der Mann ohne Maske Bier kaufen wollte. Nach seiner Festnahme sagte der Täter, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Der 49-jährige Deutsche sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Tat löste bundesweit großes Entsetzen und Anteilnahme aus.

Online-Übertragung der Gedenkfeier

Bei der Gedenkfeier werden nach Angaben der Stadt unter anderem Oberbürgermeister Frank Frühauf (CDU) und Angehörige das Wort ergreifen. Für die rheinland-pfälzische Landesregierung nimmt Innenminister Roger Lewentz (SPD) teil. Für die Bundesregierung sei Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) vor Ort, bestätigte eine Sprecherin des Ministeriums in Berlin.

Die Veranstaltung wird von der Messe Idar-Oberstein live im Internet gestreamt. Dort soll es auch ein virtuelles Kondolenzbuch geben. Die Beisetzung ist zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis geplant. Die Ermittlungen dauern an.

(L'essentiel/dpa)

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