Großbritannien – Ihr Sohn heißt Lucifer – «Ich bereue nichts»

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GroßbritannienIhr Sohn heißt Lucifer – «Ich bereue nichts»

Seit sie in einer TV-Sendung enthüllt hat, dass sie ihrem Kind einen ungewöhnlichen Vornamen gegeben hat, wird eine Mutter in den sozialen Netzwerken beschimpft.

Josie King mag das Besondere, zumindest was die Vornamen ihrer Kinder betrifft. Ihre sechsjährige Tochter trägt sechs «zweite Vornamen», ihr sieben Monate alter Sohn heißt Lucifer. «Mir fehlten die Ideen. Ich habe in Büchern gesucht, aber ich mag ungewöhnliche Vornamen. Ich dachte, ich würde eine Tochter bekommen und wollte sie Narnia nennen», erzählte die 27-jährige Britin «Plymouth Live». Eines Tages habe sie dann ein Auge auf «Lucifer» geworfen.

«Ich wusste, dass das den Leuten missfallen würde, aber das ist ihr Problem», meint die junge Frau. Mehrere Familienmitglieder von Josie hätten versucht, sie davon abzubringen, aber ohne Erfolg. «Ich bin nicht religiös, also bedeutet es nicht das, was die Leute denken», versichert sie. Die Britin war schließlich in einer Fernsehsendung zu Gast, die sich mit umstrittenen Vornamen befasste. Seitdem wird sie mit Nachrichten von Menschen überschüttet, die über die Namenswahl empört sind. «Er wird sein ganzes Leben lang schikaniert werden. Das ist traurig», schrieb ein Internetnutzer.

Josie bleibt dabei. «Ich ändere meine Meinung nicht und bereue nichts. Wenn der Teufel einen anderen Namen hätte, würden die Leute diesen Namen auch nicht mögen. Es ist eine Frage der Mentalität gegenüber dieses Vornamens», meint sie. Einige Internetnutzer standen ihr zur Seite und gratulierten der jungen Mutter zu ihrer gewagten Wahl: «Eigentlich bedeutet es 'Lichtbringer'. Nur engstirnige Menschen sagen, dass das der Name des Teufels ist, und nur diese Menschen werden ihn mobben», so eine Userin.

(joc/L'essentiel)

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