Angebot an Firmen – Illegale Arbeit soll ein Ende haben

Publiziert

Angebot an FirmenIllegale Arbeit soll ein Ende haben

LUXEMBURG – Firmen können bis Ende Februar illegale Arbeiter offiziell anmelden - und gehen straffrei aus. Ihren Mitarbeitern müssen sie den Mindestlohn zahlen.

Ab März sollen die Kontrollen bei den Unternehmen verschärft werden.

Ab März sollen die Kontrollen bei den Unternehmen verschärft werden.

Editpress

Ausländer aus Drittländern, die seit mindestens neun Monaten in Luxemburg arbeiten, aber keine Aufenthaltsgenehmigung besitzen, können sich bald legal im Großherzogtum aufhalten und eine Tätigkeit ausüben. Dies sieht eine Regelung vor, die Arbeits- und Immigrationsminister Nicolas Schmit am Donnerstag vorgestellt hat.

Arbeitgeber können ihre betroffenen Mitarbeiter bis zum 28. Februar anmelden. Voraussetzung für die Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung ist, dass der Angestellte über einen festen Vertrag von 40 Wochenstunden wenigstens zum Mindestlohn verfügt. Der Arbeitnehmer darf keine Einträge im Vorstrafenregister aufweisen, weder in Luxemburg noch in seinem Heimatland. Ausgeschlossen sind Personen, deren Asylverfahren derzeit läuft. Vier Beamte der Gewerbeaufsicht ITM werden sich um die Anfragen kümmern.

Arbeitsminister Schmit hat angekündigt, ab März das Gesetz strikter anzuwenden und die Kontrollen bei den Unternehmen zu verschärfen. «Es wird kein Pardon geben», sagte er. Fünf zusätzliche Mitarbeiter werden für diese Überprüfungen abgestellt.

Unternehmenschefs drohen Gefängnisaufenthalte von acht Tagen bis zu einem Jahr sowie administrative und finanzielle Strafen, wenn sie weiterhin Illegale beschäftigen. Die Neu-Regelung folgt auf das Gesetz zur Arbeitnehmerfreizügigkeit und der Immigration, das das Parlament am 13. Dezember 2012 verabschiedet hat.

(L'essentiel Online/JV/ChM)

Deine Meinung