Wildes Schlafzimmer – Im Bett mit dem Schmusetiger

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Wildes SchlafzimmerIm Bett mit dem Schmusetiger

Bei Michael Jamison und Jackie Smith geht es wild zu. Das Paar hält einen bengalischen Tiger als Hauskatze. Beim fröhlichen Spielen kann da schon mal Blut fließen.

Michael Jamison hat eine Wildkatze im Bett. Damit ist nicht seine Freundin Jackie Smith gemeint, sondern ein waschechter bengalischer Tiger. Das Paar lebt zusammen mit 14 Hunden und der gestreiften Diva in Brakpan, Südafrika.

Die Tierliebhaber haben das ungewöhnliche Familienmitglied im zarten Alter von neun Wochen gekauft und großgezogen. Seither ist er ein wichtiger Bestandteil der Familie. Er isst mit ihnen und schläft im selben Bett. Enzo ist in vielerlei Hinsicht wie seine kleineren Artgenossen, er schläft viel, braucht Aufmerksamkeit und kann es kaum erwarten, die Krallen in den Möbeln zu versenken. Er mag Katzenfutter und isst etwa 6 Kilogramm Fleisch pro Tag. Zum Dessert kaut er auch gerne mal an der Couch herum.

«Das Spielen mit dem Tiger kann sehr gefährlich sein», so Jamison. «Wenn er dich an der falschen Stelle erwischt, auch wenn er nicht beißt, sondern nur mit den Zähnen kratzt, blutest du.» Daran habe er sich aber gewöhnt. Er sei darauf vorbereitet, dass er jedes Mal ein wenig blute, wenn er mit seinem Haustier spiele.

Bengalische Tiger, auch Königstiger genannt, stammen ursprünglich aus Indien und sind die am häufigsten vorkommende Tigerart. In den letzten 100 Jahren haben Jagd und Abholzung den Bestand stark reduziert. Laut WWF wird der Bestand auf ca. 3200 Tiere geschätzt.

(L'essentiel Online/bam)

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