Luxemburg – Im Finanzsektor bleiben Arbeitsplätze stabil

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LuxemburgIm Finanzsektor bleiben Arbeitsplätze stabil

LUXEMBURG - Die gute Halbjahresbilanz im Luxemburger Finanzsektor wirkt sich auch auf die Beschäftigten positiv aus.

Der Finanzsektor in Luxemburg erholt sich langsam aber sicher.

Der Finanzsektor in Luxemburg erholt sich langsam aber sicher.

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In den vergangenen drei Jahren ist die Zahl der Beschäftigten im Luxemburger Finanzsektor kontinuierlich gesunken. Von damals 26.695 ging es bis Ende 2014 auf 25.785 zurück. Dann verlief die Kurve nicht mehr ganz so steil nach unten. Aber trotzdem waren es im Juni 2015 nur noch 25.669 Angestellte. Nun wird der Fall wohl gestoppt. Bei den Gewerbetreibenden des Finanzsektors (Professionnels du secteur financier – PSF) entstehen sogar neue Arbeitsplätze.

Dieser Trend zur Stabilisierung und Beruhigung des Marktes, der im Großherzogtum bis zu einem Drittel des Bruttoinlandsproduktes ausmacht, wird durch mehrere Faktoren hervorgerufen. Zum einen haben die großen Banken ihre Zwischenbilanzen im Sommer sehr positiv bewertet. Dies trug zu einer erhöhten Aktivität und der damit einhergehenden Entstehung von Arbeitsplätzen bei. Parallel zu der positiven Entwicklung bei den Mitarbeitern von Banken, ist auch die Zahl der Gewerbetreibenden des Finanzsektors leicht gestiegen.

In einigen Wochen werden die Statistiken für das dritte Quartal veröffentlicht. Diese sollte den positiven Trend bestätigen. In der Konjunkturprognose von Statec ist von einer Zunahme der Beschäftigten um fast zwei Prozent bis zum Jahreswechsel 2017/18 die Rede.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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