Osaka 2025: In Japan wird man über Luxemburg schweben können

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Osaka 2025In Japan wird man über Luxemburg schweben können

LUXEMBURG/OSAKA - Wirtschaftsminister Franz Fayot hat am Freitag den luxemburgischen Pavillon für die Weltausstellung 2025 in Osaka (Japan) enthüllt.

von
Jérôme Wiss

SteinmetzDeMeyer Architectes Urbanistes

«Doki doki». Mit dieser Lautmalerei drücken die Japaner den nicht nur den Klang des Herzschlags, sondern auch Begeisterung, Emotionen oder Verliebtsein aus. Und es ist der Name des Projekts, das unter zwölf Bewerbern den Architektenwettbewerb für den luxemburgischen Pavillon auf der Weltausstellung in Osaka 2025 gewonnen hat.

Die Arbeit des Architektenbüros SteinmetzDeMeyer «geht wirklich bis zum Ende der Idee der Zirkularität», sagte Wirtschaftsminister Franz Fayot, der den Siegerentwurf am Freitag vorstellte. «Er wird aus standardisierten, lokalen Materialien gebaut, die nach Ende der Ausstellung wiederverwendet werden können. Die meisten Elemente des Pavillons entsprechen den japanischen Baustandards und werden für die Dauer der Expo also nur geliehen sein, bevor sie der japanischen Wirtschaft zurückgegeben werden.

«Pavillon repräsentiert Luxemburg als nachhaltiges Land»

«Die Grundlage für das Design des Pavillons ist die Einsparung von Ressourcen und Materialien. Jedes Material wird effizient eingesetzt, ohne überflüssigen Ballast», sagt der Architekt Arnaud De Meyer. Dabei werde darauf geachtet, dem Besucher und dem Nutzer ein außergewöhnliches Erlebnis zu bieten.

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Minister Fayot sagte, der Pavillon solle «Luxemburg als ein nachhaltiges Land repräsentieren, das in der Kreislaufwirtschaft führend ist und Innovationen in diesem Bereich vorweisen kann. Er wird ein Schaufenster eines Landes sein, das die Herausforderungen des Klimawandels verstanden hat, das die Notwendigkeit verstanden hat, viel respektvoller und nachhaltiger zu bauen, zu produzieren und zu konsumieren, mit null Auswirkungen auf die Umwelt».

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«Hochgradig instagramfähig»

Und was können die Besucher im luxemburgischen Pavillon entdecken? «Eine künstliche Landschaft, die aus verschiedenen Bereichen besteht. Diese sollen den drei Hauptideen entsprechen, die der Pavillon präsentieren soll». Ein erster interaktiver Raum ermöglicht es, die luxemburgische Art, die Zukunft anzugehen, kennenzulernen. Der zweite Bereich wird ein «Raum der Kommunikation und des freundlichen Dialogs zwischen Menschen» sein, in dem man über physische oder virtuelle Bilder mehr über die Menschen in unserem Land erfahren kann. Der letzte Raum wird immersiv sein, mit einem 360°-Erlebnis inmitten der luxemburgischen Landschaft.

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Während der Pavillon in Dubai vor allem mit seiner Rutsche punktete, solle es der Pavillon in Osaka den Besuchern durch die Rundum-Perspektive ermöglichen, «über Luxemburg zu fliegen und zu schweben». Nach Angaben der Architekten ein «hochgradig instagramfähiges» Erlebnis.

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