Corona-Pandemie – In Rheinland-Pfalz und im Saarland gilt Maskenpflicht

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Corona-PandemieIn Rheinland-Pfalz und im Saarland gilt Maskenpflicht

SAARBRÜCKEN/MAINZ – Für die Menschen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland gilt zum Wochenstart Maskenpflicht. Außerdem beginnt in Rheinland-Pfalz die Schule.

Auch für Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gilt seit Montag Maskenpflicht.

Auch für Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger gilt seit Montag Maskenpflicht.

DPA/Oliver Dietze

Ob selbst genäht oder gekauft: Viele Menschen im Saarland und in Rheinland-Pflaz tragen schon lange einen Mundschutz. Doch wie in Luxemburg ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes wegen der Corona-Pandemie jetzt auch in den Grenzregionen des Großherzogtums Pflicht.

Vom Montag an müssen sogenannte Alltagsmasken oder auch andere Abdeckungen wie Schals im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen in Geschäften getragen werden. Bußgelder beim Verstoß gegen die Maskenpflicht soll es im Saarland nicht geben. In Rheinland-Pfalz soll es bei Verstößen zunächst bei einer Ermahnung bleiben, ab der zweiten Woche kann ein Verwarnungsgeld von zehn Euro fällig werden.

Schulöffnung in Rheinland-Pfalz

Während sich in Luxemburg großer Protest gegen die baldige Schulöffnung regt, kommt sie jetzt. Zumindest in Rheinland-Pfalz. Nach sechswöchiger Schließung sollen am heutigen Montag zunächst 35.000 Jugendliche in der Nachbar-Region wieder zur Schule gehen. Dies sind zumeist Berufsschüler, die vor einer Prüfung stehen, und Abiturienten der Gymnasien mit achtjähriger Schulzeit (G8). Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten zum Schulstart strenge Hygiene-Auflagen. Im Saarland werden die Schulen erst ab dem 4. Mai schrittweise wieder geöffnet.

Verkehrsbetriebe in Rheinland-Pfalz bereiten sich wegen der Wiedereröffnung der Schulen auf mehr Fahrgäste in Bussen und Bahnen vor. Das Angebot werde schrittweise hochgefahren, teilten die Mainzer und Trierer Stadtwerke sowie der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) mit.

(L'essentiel/dpa)

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