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Sponsored ContentInflation – ein Risiko für Ihre Anlagen?

Müssen Anlegerinnen und Anleger angesichts des aktuellen Inflationsschubs das Risiko höherer Volatilität in Kauf nehmen? Wie wirkt sich die Inflation auf ihre Kaufkraft aus?

Weiterhin starkes Wirtschaftswachstum

Nachdem der Lockdown in zahlreichen Volkswirtschaften im ersten Halbjahr 2020 über alle Regionen hinweg zu einer tiefen Rezession geführt hatte, überraschte der anschließende Konjunkturaufschwung viele Anlegerinnen und Anleger in seiner Stärke.

Zu Beginn dieses neuen Jahres fragen sich viele Anleger, wie sie sich positionieren sollen. Die Beantwortung dieser Frage ist angesichts von Unsicherheitsfaktoren wie der anhaltenden Gesundheitskrise, der hohen absoluten Bewertungsniveaus und der Inflationsschübe besonders schwierig.

Inflation: eine der größten Sorgen der Anleger

Eine der Hauptsorgen ist die Inflationsentwicklung. In den USA und der Eurozone liegen die
Inflationsraten zurzeit auf ihrem höchsten Stand seit Beginn der 1990er-Jahre. Gleichzeitig bewerten die Notenbanken den hohen Preisdruck immer noch als «vorübergehende Erscheinung». Wichtig ist dabei festzuhalten, dass der aktuelle Inflationsanstieg auf eine Angebotsknappheit zurückzuführen ist und nicht auf eine übergroße Nachfrage.

Die Inflationserwartungen, die sich in den Anleihemärkten widerspiegeln, deuten weiterhin darauf hin, dass sich die Lage mittelfristig normalisiert; dies scheint derzeit das wahrscheinlichste Szenario. Ein weiterer wichtiger Faktor wird die Entwicklung der Lohn- und Gehaltskosten sein; sie gilt es in den kommenden Monaten zu beobachten.

Geldabwertung und Kaufkraftverlust

Die wiederholten Eingriffe von Staaten und Notenbanken seit der Finanzkrise haben die Finanzmärkte wie auch die Konjunktur gestützt – allerdings um den Preis eines Kaufkraftverlusts. Dies dürfte sich weiter verschärfen, falls sich die hohe Inflation als dauerhaft erweist.

In einem normalen Umfeld erhält ein Anleger für sein Sparvermögen eine Verzinsung, die über der Inflation liegt. Aufgrund der extrem expansiven Geldpolitik der Notenbanken kann die Verzinsung von Bargeld die Inflation nicht mehr ausgleichen. Besonders prekär ist die Situation für europäische Anleger, da hier die Zinsen im negativen Bereich liegen.

Bei einer Inflationsrate von zwei Prozent verliert beispielsweise ein Betrag von 100 Euro in 40 Jahren mehr als die Hälfte seines Werts; er ist dann nur noch 45,29 Euro wert. Bei einer Inflationsrate von drei Prozent sind es sogar nur noch 30,65 Euro.

Auswirkungen für den Anleger

Da liquide Anlagen wie auch hochwertige Euro-Anleihen in der aktuellen Situation immer weniger attraktiv sind, dürfte der Aktienmarkt ein Teil der Lösung sein.

Ein Anleger hat somit die zweifelhafte Wahl zwischen dem Risiko höherer Volatilität, das heißt größeren Wertschwankungen in seinem Portfolio, oder dem Verlust von Kaufkraft.

Einige Aktienmarktsegmente sind jedoch extrem hoch bewertet. Daher ist ein aktiver Anlageansatz ebenso sinnvoll wie die Beschränkung auf hochwertige Unternehmen, um das Risiko definitiver Kapitalverluste zu begrenzen. Wichtig wird vor allem eine sinnvolle Diversifizierung des Portfolios.

Zusammengefasst lässt sich festhalten, dass es 2022 mehr denn je darauf ankommen wird, das Konzept des Risikos bewusst einzubeziehen und Vermögensverwaltung mit Umsicht und Disziplin zu betreiben. Angesichts der Komplexität der Märkte ist es außerdem ratsam, sich bei der täglichen Vermögensverwaltung von Experten beraten zu lassen.

Um mehr darüber zu erfahren, welche Anlagen in diesem von Inflation geprägten Umfeld zu bevorzugen sind, setzen Sie sich bitte mit einem Privatkundenberater in Verbindung.

Peggy Damgé
Privatkundenberaterin
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