Im Sturm vor die Kamera – Irma macht Reportern das Leben schwer
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Im Sturm vor die KameraIrma macht Reportern das Leben schwer

Die Live-Berichterstattung zu Hurrikan Irma ist kein leichtes Unterfangen. Mit Taucherbrille und Regenausrüstung gehen Floridas Reporter auf die Straßen.

Der extrem gefährliche Hurrikan «Irma» ist in den USA auch ein gewaltiges Fernsehereignis. Allein der Sender CNN postierte Heerscharen von Reportern in ganz Florida.

In Regenjacken und -hosen stemmten sie sich am Sonntag dem Sturm entgegen. Manche Berichte waren wegen starker Windgeräusche kaum zu verstehen, von anderen Reportern war wegen vollgeregneter Objektive nur wenig zu sehen.

Es ist alles schlimmer

Sie berichteten aus umtosten Häfen und von Strandpromenaden, neben entwurzelten Bäumen und umgestürzten Verkehrsschildern, aus menschenleeren Städten und inmitten überfluteter Straßenkreuzungen.

Ein Reporter in Miami trug zum Schutz gegen die Wassermassen eine Skibrille. CNN hat sein gesamtes Programm auf den Hurrikan umgestellt. Seit der Nacht war eine oft wiederholte Formulierung von Moderator Chris Cuomo: «Was Sie hier sehen, ist erst das Geringste vom Schlimmsten (the least of the worst)».

(L'essentiel/kaf/sda)

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