Zwei Liter Blut verloren: Irre Verletzung – Velo-Profi schlitzt sich bei Crash mit Auto den Hals auf

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Zwei Liter Blut verlorenIrre Verletzung – Velo-Profi schlitzt sich bei Crash mit Auto den Hals auf

Marco Friedrich hatte großes Glück im Unglück. Eine Halsvene war durchtrennt, die Hauptschlagader nur um ein Haar nicht. Nun kämpft sich der Österreicher zurück.

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Velo-Profi Marco Friedrich zog sich eine lebensbedrohliche Verletzung zu. 

Velo-Profi Marco Friedrich zog sich eine lebensbedrohliche Verletzung zu. 

Privat
Laut den Ärzten soll sich der Österreicher von seinen Verletzungen aber komplett erholen können. 

Laut den Ärzten soll sich der Österreicher von seinen Verletzungen aber komplett erholen können. 

Facebook/Team Felbermayr Simplon Wels
Der 24-Jährige will bereits in diesem Jahr wieder Rennen fahren. 

Der 24-Jährige will bereits in diesem Jahr wieder Rennen fahren. 

Insta/Marco Friedrich

In der vorletzten Runde des Czech Cups Mitte Mai kam es zum Unfall: Beim Straßenrennen in der Nähe von Brünn war ein Auto auf die Strecke gelangt, bremste hinter einer Kreuzung vor Velo-Profi Marco Friedrich ab. «Ich krachte in vollem Tempo in die Heckscheibe, ging zu Boden. Sofort wusste ich, dass ich mich jetzt nicht mehr bewegen darf», sagte der Österreicher zu Heute.at.

Noch bevor er ins Koma fiel, spürte er eine Blutlache unter seinem Kopf. «Ein Mechaniker drückte seine Hand auf meine klaffende Wunde, rettete mir so das Leben», so Friedrich. Zwei Liter Blut verlor der 24-Jährige, dessen halber Hals aufgeschlitzt und der sechste Halswirbel gebrochen war. Das Rennen wurde nach Friedrichs schwerem Unfall abgebrochen.

Nach der Not-OP in Tschechien kam er in ein Krankenhaus nach Graz. Seit einer Woche ist der Profi wieder zu Hause. Dort kümmert sich seine Familie um ihn, denn er muss fast 24 Stunden liegen. Friedrich hatte viel Glück im Unglück, er sagt: «Laut den behandelnden Ärzten werden die Verletzungen wieder vollständig heilen.» Der Velo-Profi muss nun für sechs Wochen ein Halskorsett tragen, danach beginnt er seine Reha. 

«Ich will noch in diesem Jahr Rennen fahren», gibt sich Friedrich kämpferisch – doch der Weg zurück ist schwer. Sein Radteam Felbermayr-Simplon-Wels unterstützt ihn aber dabei. «Dafür bin ich sehr dankbar.» 

(L´essentiel/heute.at/hua)

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