Humanitäre Gründe – Israel kündigt Feuerpause für Montag an

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Humanitäre GründeIsrael kündigt Feuerpause für Montag an

Während sieben Stunden will Israel am Montag die Waffen schweigen lassen. Nur in der Stadt Rafah im Süden des Gazastreifens werde man weiterkämpfen.

Wieder ein kleiner Lichtblick für die Bewohner des Gazastreifens. Israel kündigt für den Großteil des Gebiets eine siebenstündige Waffenruhe an. Ausgenommen sind Gebiete im südlichen Gazastreifen bei Rafah, in denen die Armee operiert.

Wie die Streitkräfte am frühen Montagmorgen mitteilten, soll die Feuerpause um 10 Uhr Ortszeit (9 Uhr MESZ) beginnen und bis 17 Uhr dauern. Jeder Verstoß gegen die Waffenruhe werde jedoch sofortige Konsequenzen haben, erklärte Generalmajor Yoav Mordechai.

Während der Feuerpause sollen humanitäre Hilfsgüter in das Gebiet am Mittelmeer gebracht werden können. Außerdem sollen Palästinenser, die geflüchtet sind, wieder in ihre Häuser zurückkehren können, hieß es in der Zeitung Jerusalem Post weiter.

Israel weiter in der Kritik

Am Freitag war eine von Hamas und Israel vereinbarte 72-stündige Feuerpause bereits nach 90 Minuten gescheitert. Bei den wiederaufflammenden Kämpfen war am Sonntag erneut eine UNO-Schule unter israelischen Beschuss geraten, zehn Menschen wurden nach palästinensischen Angaben getötet.

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Angriff scharf, auch das US-Aussenministerium rief Israel auf, «mehr» zu tun, um zivile Opfer zu vermeiden.

Fast vier Wochen nach Beginn des Gaza-Kriegs zeichnet sich aber ein Ende der israelischen Bodenoffensive in dem Palästinensergebiet ab. Die meisten Soldaten seien bereits aus dem Gazastreifen abgezogen worden, berichteten israelische Medien am Sonntag. Sie hätten Stellungen in grenznahen Aufmarschräumen in Israel bezogen.

(L'essentiel/sda)

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