«It's my party» – «It's my Party»-Sängerin Lesley Gore gestorben
Publiziert

«It's my party»«It's my Party»-Sängerin Lesley Gore gestorben

Die von Quincy Jones entdeckte Singersongwriterin Lesley Gore ist an Lungenkrebs gestorben. Ihre großen Hits landete sie in den 60ern.

Lesley Gore 2008 in New York. (Bild: Keystone/AP/Louis Lanzano)

Lesley Gore 2008 in New York. (Bild: Keystone/AP/Louis Lanzano)

Mit ihrem Song «It's My Party» sprach in den 1960ern Millionen von verschmähten Teenagern aus der Seele. Nun ist die Singersongwriterin Lesley Gore im Alter von 68 Jahren gestorben.

Die vor allem durch ihren Hit «It's My Party» bekannt gewordene US-Sängerin und Songschreiberin Lesley Gore ist tot. Sie sei am Montag in einer New Yorker Klinik an Lungenkrebs gestorben, teilte ihre langjährige Lebensgefährtin Lois Sasson mit. Gore wurde 68 Jahre alt.

Entdeckt von Quincy Jones

Sie wurde am 2. Mai 1946 in Brooklyn in New York geboren und wuchs in New Jersey auf. Als Teenager wurde sie vom legendären Produzenten Quincy Jones entdeckt und vom Plattenlabel Mercury Records unter Vertrag genommen. 1963 landete sie mit «It's My Party» ihren ersten großen Erfolg: Der Song handelt von Herzschmerz und Eifersüchteleien unter Teenagern und stieg zu einer Hymne der amerikanischen Popkultur jener Zeit auf.

Zu Gores weiteren Hits zählen «Judy's Turn to Cry», «She's A Fool», «Sunshine, Lollipops und Rainbows» und «You Don't Own Me.»

Sie wollte ihr Leben als Theaterstück aufführen

Schon 1964 trat die selbstbewusste Sängerin in Kalifornien an der Seite künftiger Superstars wie James Brown und den Rolling Stones auf. In der Kult-TV-Komödie «Batman» übernahm sie eine Nebenrolle als Handlangerin von Catwoman.

2005 brachte sie mit «Ever Since» nach 30 Jahren wieder eine Platte heraus, gab aber auch dann bei Auftritten vor Fans immer wieder ihre alten Klassiker zum Besten. «Wenn ich irgendetwas in diesem Geschäft gelernt habe, dann das: Wie blöd wäre es, nicht 'It's My Party' zu spielen, wenn die Leute kommen, um eben das zu hören», sagte sie der «New York Times» damals.

Mit dem Dramatiker Mark Hampton arbeitete Gore daran, ihr Leben als Theaterstück auf die Bühne zu bringen, als sie der Tod ereilte. Gore hinterlässt neben ihrer Lebensgefährtin Sasson einen Bruder und ihre Mutter.

(L'essentiel/sda)

Deine Meinung