Keine Arbeit, volles Gehalt – IT-Spezialist automatisiert heimlich seinen Job
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Keine Arbeit, volles GehaltIT-Spezialist automatisiert heimlich seinen Job

Der IT-Angestellte einer Anwaltskanzlei hat seine Arbeit unbemerkt automatisiert - und streicht seitdem sein volles Gehalt ein.

Für den  IT-Angestellten sei es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

Für den IT-Angestellten sei es eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.

DPA/Julian Stratenschulte

Ein IT-Angestellter einer mittelgroßen Anwaltskanzlei hat unbemerkt seinen Job automatisiert und es niemandem erzählt. Seitdem geht er während der Arbeitszeit seinen Hobbys nach und lässt sich weiterhin sein volles Gehalt ausbezahlen – ohne dafür etwas tun zu müssen. Denn das erledigt offenbar sein selbst geschriebenes Programm, wie er auf einem Post auf Reddit erklärt.

Er erzählt, wie er sich bei seiner Arbeit immer gelangweilt hat: Konkret war und ist er alleine dafür verantwortlich, Gerichtsunterlagen digital auf einer Cloud zu ordnen und so abzulegen, dass sie schnell wieder gefunden werden. «Ich habe schnell realisiert, dass dies die einzige Aufgabe war, die sie von mir erwarteten», schreibt der IT-Experte beinahe enttäuscht.

«Win-Win-Situation für alle Beteiligten»

Mit der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Arbeit im Home-Office habe «der Spaß» dann begonnen. Innerhalb «einer Woche» sei es ihm gelungen, ein Script zu programmieren, das die ganze Arbeit für ihn erledige – ganz automatisch. Er selbst setze sich seitdem nur noch etwa zehn Minuten am Tag an den Schreibtisch, um die Arbeit zu kontrollieren. Den Rest der Zeit, verbringe er mit seinen Hobbys.

Auch das anfangs schlechte Gewissen, seinen Arbeitgeber damit «abzuziehen», sei nun weg. Schließlich erledige er seine Arbeit und verletze niemanden dabei. Es sei eine «Win-Win-Situation für alle Beteiligten».

(L'essentiel )

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