Musik-Festivals: «Jahr des Comebacks» - Rock am Ring und im Park nach Corona-Pause

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Musik-Festivals«Jahr des Comebacks» - Rock am Ring und im Park nach Corona-Pause

Corona? Affenpocken? Auf den beiden Festivals «Rock am Ring» und «Rock im Park» werden sich viele Fans im Gedränge vermutlich keine Gedanken darüber machen. Gemeinsam feiern wird die Hauptsache sein.

Rockfans stehen beim Open-Air-Festival «Rock am Ring» während des Auftritts der Band Sabaton vor der Bühne

Rockfans stehen beim Open-Air-Festival «Rock am Ring» während des Auftritts der Band Sabaton vor der Bühne

DPA

Der Countdown auf den Homepages zählt die verbleibenden Tage runter, auf den Festivalgeländen läuft der Aufbau, und viele Musikfans können es kaum noch erwarten: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause steigen am Pfingstwochenende die beiden legendären Zwillingsfestivals «Rock am Ring» in der Eifel und «Rock im Park» in Nürnberg wieder. Zehntausende Besucherinnen und Besucher werden vom 3. bis 5. Juni an beiden Orten vor den drei Bühnen feiern, tanzen, mitsingen - möglicherweise noch mehr als in früheren Jahren.

«Die meisten Fans sind ausgehungert nach Live-Events», sagt «Rock am Ring»-Sprecher Raphael Schmidt-Kretz. Wenige Tage vor Festivalbeginn habe der Run auf die letzten Tickets begonnen. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit mehr als 160 000 Feiernden an der berühmten Rennstrecke Nürburgring und auf dem Zeppelinfeld des ehemaligen NS-Reichparteitagsgeländes in Nürnberg.

Rund 70 Bands sollen während des Wochenendes ihren Fans auf beiden Rockfestivals einheizen. Headliner sind Green Day, Muse und Volbeat. Und Corona? Soll während des Wochenendes möglichst vergessen werden. «Es gibt keine besonderen Hygienemaßnahmen. Das Festival findet wie gewohnt ohne Einschränkungen statt», erläutert Sprecher Schmidt-Kretz. Bei «Rock im Park» soll es auf dem gesamten Gelände aber Möglichkeiten zum Händewaschen und Desinfektionsmittelspender geben, ergänzt Sprecherin Julia Popp.

«Ich freu mich einfach wahnsinnig»

Der Countdown auf den Homepages zählt die verbleibenden Tage runter, auf den Festivalgeländen läuft der Aufbau, und viele Musikfans können es kaum noch erwarten: Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause steigen am Pfingstwochenende die beiden legendären Zwillingsfestivals «Rock am Ring» in der Eifel und «Rock im Park» in Nürnberg wieder. Zehntausende Besucherinnen und Besucher werden vom 3. bis 5. Juni an beiden Orten vor den drei Bühnen feiern, tanzen, mitsingen - möglicherweise noch mehr als in früheren Jahren.

«Die meisten Fans sind ausgehungert nach Live-Events», sagt «Rock am Ring»-Sprecher Raphael Schmidt-Kretz. Wenige Tage vor Festivalbeginn habe der Run auf die letzten Tickets begonnen. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit mehr als 160 000 Feiernden an der berühmten Rennstrecke Nürburgring und auf dem Zeppelinfeld des ehemaligen NS-Reichparteitagsgeländes in Nürnberg.

Rund 70 Bands sollen während des Wochenendes ihren Fans auf beiden Rockfestivals einheizen. Headliner sind Green Day, Muse und Volbeat. Und Corona? Soll während des Wochenendes möglichst vergessen werden. «Es gibt keine besonderen Hygienemaßnahmen. Das Festival findet wie gewohnt ohne Einschränkungen statt», erläutert Sprecher Schmidt-Kretz. Bei «Rock im Park» soll es auf dem gesamten Gelände aber Möglichkeiten zum Händewaschen und Desinfektionsmittelspender geben, ergänzt Sprecherin Julia Popp.

Grills, Zelte und Sofas

Ob manche Feiernde nach der langen Festival-Flaute nun richtig die Sau rauslassen, wird sich wahrscheinlich erst nachher sagen lassen - unter anderem dann, wenn es ans Aufräumen geht. Die Berge von Müll, den die Besucherinnen und Besucher auf dem Zeppelinfeld zurücklassen, sind jedes Jahr ein Ärgernis in Nürnberg. Denn im Gegensatz zum Nürburgring liegt das Gelände in der Stadt und ist beliebt bei Familien, Sporttreibenden und Spaziergängern.

186 Tonnen Müll waren es 2019 beim letzten «Rock im Park» vor der Corona-Krise. Damit gehe die Menge seit 2015 zwar zurück, sagt Pollack. Aber: «Sehr viel Abfall, von der Serviette bis hin zu Grills, Zelten und Sofas, wird von Besucherinnen und Besucher trotz ausreichender Abfallcontainer einfach liegen- und stehengelassen», beklagte der zuständige Abteilungsleiter des Ordnungsamts in einem Bericht für den Stadtrat im Mai.

Mit einem verbesserten Abfallkonzept wollen die Veranstalter von den beiden Festivals nun nachhaltiger werden: Mehrwegbecher und -geschirr an den Gastronomieständen, Mülltrennung, kostenlose Wasserspender und weniger Verpackung. Bei «Rock am Ring» soll es sogar einen Reparaturservice für kaputte Zelte geben und aus auf dem Gelände zurückgelassenen Schlafstätten sollen Taschen, Rucksäcke und Jacken gefertigt werden.

Nun hoffen Fans und Veranstalter noch auf gutes Wetter. Vor allem bei «Rock am Ring» hat man damit schon leidvolle Erfahrungen gesammelt. So hatte es 2015 und 2016 bei Gewittern über «Rock am Ring» zahlreiche Verletzte gegeben. Auch 2018 standen zahlreiche Zelte nach heftigem Regen unter Wasser.

(DPA)

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