Sicherheitsexperte – James Bond fällt durch den Tech-Test

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SicherheitsexperteJames Bond fällt durch den Tech-Test

«Skyfall» zeige zu viel Cyber-Blödsinn, kritisiert ausgerechnet ein Computer-Experte aus der Heimat des Superagenten. Aber muss 007 realistisch rüberkommen?

Frühere James-Bond-Filme begeisterten das Publikum mit überraschenden Gadgets. Ob Mini-Hubschrauber, Explosiv-Kugelschreiber oder Laser-Uhr: Die witzigen und skurilen Erfindungen erleichterten 007 das Leben - und verkürzten das seiner Gegner.

Passend zum technischen Fortschritt nehmen Computer im jüngsten Bond-Abenteuer «Skyfall» eine wichtige, ja entscheidende Rolle ein. Allerdings hat das auf der Leinwand Gezeigte wenig bis gar nichts mit der digitalen Realität zu tun. Dies kritisiert ausgerechnet ein Fachmann aus dem Heimatland des wohl berühmtesten Geheimagenten der Welt.

Informatiker gesucht!

Der britische IT-Sicherheitsexperte Kevin Curran zeigt sich gegenüber BBC massiv enttäuscht. Seine Kritik: Wer - wie er - als Filmfan den realistischen oder zumindest realitätsnahen Einsatz von moderner Technik schätze, solle einen großen Bogen machen um den jüngsten Bond-Streifen.

In der Bildstrecke haben wir seine wichtigsten Kritikpunkte zusammengefasst. Bleibt anzumerken, dass Kevin Curran auch einen positiven Effekt sieht, wenn die Möglichkeiten der Computertechnik übertrieben dargestellt werden. Dies könnte die junge Generation ermutigen, eine Informatikausbildung zu absolvieren, meint der Bond-Kritiker.

(L'essentiel Online/dsc)

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