CHL in Luxemburg – Jeden Tag mehr als 300 Notfallpatienten

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CHL in LuxemburgJeden Tag mehr als 300 Notfallpatienten

LUXEMBURG – Das CHL hat am Dienstag seinen Jahresbericht veröffentlicht. Die Zahl der Notfallpatienten ist gestiegen.

 840 Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren wurden jeden Tag durchgeführt.

840 Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren wurden jeden Tag durchgeführt.

Editpress/François Aussems

Im Jahr 2016 hat das CHL 167.827 Personen aufgenommen, fünf Prozent mehr als 2015. Die meisten kamen aus dem Zentrum (61,3 Prozent), ein paar wenige aus dem Süden (19 Prozent). Ein bisschen mehr als neun Prozent kamen aus den Anrainerstaaten, davon 4,1 Prozent aus Frankreich.

41.706 Patienten durchliefen die Notaufnahme für Erwachsene (+ 29 Prozent), ein Sprung, der durch den Fakt erklärt wird, dass das CHL seit 1. Januar 2016 die Hälfte der Bereitschaftsdienste für Erwachsene in der Region Zentrum stellt. Fast genauso viele Kinder nahmen die Dienste der pädiatrischen Notaufnahme in Anspruch: 41.943, ein Anstieg von 18 Prozent gegenüber 2015. Im Durchschnitt kamen insgesamt 300 Patienten jeden Tag in die Notaufnahme. Jeden Tag gibt es 55 Aufenthalte im OP-Bereich, 11.000 Analysen und 840 Untersuchungen mit bildgebenden Verfahren (CT, MRT), mehr als 14.700 verteilte Medikamente und 330 Kubikmeter verbrauchtes Wasser und zwei Tonnen Wäsche.
2016 wurden 2458 Babys in der Entbindungsstation zur Welt gebracht.

Neues Projekt in Aussicht

2016 gab es zudem eine Intensivierung im Kampf gegen den Krebs. Die onkologische Tagesklinik, die im Januar 2017 eröffnet wurde, erlaubt jeden Tag die Behandlung von 70 bis 100 Patienten in ein paar Stunden, ohne dass sie eingewiesen werden müssen.

Das CHL, das mit 2190 Mitarbeitern der elftgrößte Arbeitgeber des Landes ist (gegenüber 2146 in 2015) ist in einer guten finanziellen Situation, die jährliche Bilanz weist einen Gewinn von 3,34 Millionen Euro auf. Die guten Zahlen erlauben der Klinik, ihre Aktivitäten weiter zu entwickeln. Deshalb konnte in 2016 das Projekt «Nouveau bâtiment centre» mit der Auswahl der Gruppe, die für die Realisierung des zukünftigen Gebäudes verantwortlich ist, vorangebracht werden. Der vorläufige Entwurf soll im Herbst 2017 beschlossen werden, der erste Spatenstich soll Ende 2018 erfolgen, nach dem der Regierungsrat zugestimmt hat.

(Marion Chevrier/L'essentiel)

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