Darauf einen Scotch – Jetzt mach nicht so ein Gesicht!

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Darauf einen ScotchJetzt mach nicht so ein Gesicht!

Um Menschen in Monster zu verwandeln, braucht US-Fotograf Wes Naman weder Photoshop noch maskenbildnerisches Talent. Einfacher Klebestreifen genügt ihm.

Es muss nicht einfach sein, mit Wes Naman befreundet zu sein. Denn der US-Fotograf ist zwar sofort einverstanden, ein Porträt aufzunehmen – allerdings zu seinen Bedingungen. Und das bedeutet, dass er einem das ganze Gesicht mit Klebstreifen zukleistert.

Abgesehen davon, dass sich die Bilder nicht gerade als Bewerbungsfotos eignen (siehe Bildstrecke oben), muss es auch ziemlich schmerzhaft sein, sich den Scotch wieder aus den Haaren zu entfernen. Und doch sind die Leute immer wieder bereit, dem Werbefotografen Modell zu stehen.

Rumalbern ist kreativ

Auf die Idee kam Naman übrigens letzten Dezember, als er mit seiner Assistentin Joy Godfrey Weihnachtsgeschenke verpackte. Aus Jux klebte sich diese einen Klebestreifen (Scotch Tape) ins Gesicht – und das geübte Auge des Fotografen erkannte sofort das Potenzial. So entstand das Projekt mit dem treffenden Namen Scotch Tape.

«Am schrägsten werden die Bilder, wenn die Leute versuchen, den Klebstreifen nur mit ihren Gesichtsmuskeln wieder abzukriegen», sagte Naman dem US-Technologie-Magazin «Wired».

Der Werbefotograf hat auch schon eine Idee, wie die Bilder kommerziell genutzt werden könnten. Seiner Meinung nach eignen sie sich für einen Schönheitschirurgen mit dem Slogan «Sie können diesen Jungs vertrauen – oder Sie kommen zu uns».

(L'essentiel Online/kmo)

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