20 Millionen Klage – Jetzt schlägt Justin Bieber zurück
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20 Millionen KlageJetzt schlägt Justin Bieber zurück

Vor kurzem behaupteten zwei Twitter-Userinnen, dass Justin Bieber sie sexuell genötigt habe. Der Star weist die Vorwürfe zurück und verklagt die Beiden jetzt wegen Verleumdung.

Canadian singer Justin Bieber arrives for YouTube Originals' "Justin Bieber: Seasons" premiere at the Regency Bruin Theatre in Los Angeles on January 27, 2020. (Photo by LISA O'CONNOR / AFP)

Canadian singer Justin Bieber arrives for YouTube Originals' "Justin Bieber: Seasons" premiere at the Regency Bruin Theatre in Los Angeles on January 27, 2020. (Photo by LISA O'CONNOR / AFP)

AFP/Lisa O'connor

Justin Bieber (26) verklagt zwei Social-Media-Userinnen wegen Verleumdung. Die beiden haben ihn beschuldigt, sie 2014 und 2015 sexuell genötigt zu haben. Bieber weist alle Vorwürfe zurück und postet auf Twitter Quittungen, die beweisen sollen, dass er die Taten nicht begangen haben kann. Deswegen verklagt Justin die beiden Frauen und verlangt 20 Millionen Dollar Schadenersatz wegen Verleumdung, das heißt 10 Millionen pro Frau.

TMZ hat außerdem rechtliche Dokumente erhalten, in denen Bieber die Vorwürfen ebenfalls scharf zurückweist und «unwiderlegbare» Beweise aufzählt. Die beiden Userinnen heißen auf ihren Social-Media-Kanälen Danielle und Kadi.

Am 22. Juni postete Justin dies auf Twitter: «Normalerweise äußere ich mich nicht zu willkürlichen Beschuldigungen, da ich mich während meiner gesamte Karriere damit herumschlagen musste. Nachdem ich aber mit meiner Frau und meinem Team gesprochen habe, werde ich mich heute zu dem Thema äußern».

Das sagt Danielle

Laut der Aussage von Danielle, die auf Twitter ihre Geschichte erzählt, soll Justin sie im März 2014 in einem Hotelzimmer in Texas sexuell genötigt haben. Nach einem Musik- und Filmfestival soll er ins Four Seasons eingecheckt und Danielle aufs Hotelzimmer gelockt haben.

Justin Bieber erklärt in dem Schreiben, welches TMZ vorliegt, dass er an diesem Tag am Musikfestival anwesend gewesen sei, jedoch in Begleitung seiner damaligen Freundin Selena Gomez (27). Mit ihr habe er den Event auch wieder verlassen und danach in einem Airbnb genächtigt. Dazu postet er auf Twitter die Rechnung für das genannte Apartment.

Er wirft Danielle vor, ihre Geschichte erfunden zu haben und glaubt, dass sie ihre Story darauf aufbaut, dass Justin am nächsten Tag im Four Seasons gegessen haben soll. Auch dieses Mittagessen soll nie stattgefunden haben. Danielle hat ihren Twitter-Account seither gelöscht.

Das sagt Kadi

Die zweite Userin, die von ihrer Geschichte mit Justin erzählt, heißt Kadi und ist laut dem Sänger ein Superfan von ihm. Einer von denen, «die vor dem Hotel auf ihn warten und verzweifelt nach Fame suchen», heißt es im Schreiben. Dazu sagt er, die beiden hätten sich noch nie persönlich getroffen.

Kadis Version ist eine andere. In ihrem Post beschreibt sie, wie Bieber sie am 5. Mai 2015 in einem Hotel in New York nach der Met-Gala sexuell genötigt haben soll. Justin beschuldigt Kadi jedoch, sich die komplette Geschichte ausgedacht zu haben, weil sie wusste, dass er an diesem Abend für die Met-Gala in New York war.

Anders als aus Kadis Erzählungen soll Justin nach der Gala nämlich nicht ins Langham-Hotel, sondern zu einer privaten Afterparty und danach zu einem Hotdog-Stand gegangen sein. Davon habe er Bilder und mehrere Zeugen, heißt es. Zu guter Letzt bezeichnet er die Anschuldigungen einen schlechten Scherz, aber für ihn auch eine imageschadende Lüge.

Sind sie die gleiche Person?

Bieber glaubt, dass sich hinter den beiden Frauen die gleiche Person versteckt. Wenn es zwei verschiedene Frauen sind, hätten sie sich zusammengetan, um seinen Ruf zu ruinieren, erklärt er.

(L'essentiel/Lucia Krones)

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