Wikileaks: Julian Assange legt Berufung gegen Auslieferung an die USA ein

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WikileaksJulian Assange legt Berufung gegen Auslieferung an die USA ein

Der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange wehrt sich weiter gegen seine Auslieferung an die USA.

ARCHIV - 19.05.2017, Großbritannien, London: Julian Assange, Gründer von WikiLeaks, grüßt Unterstützer von einem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London. Großbritannien hat die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA genehmigt. Foto: Frank Augstein/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Julian Assange, Gründer von WikiLeaks, grüßt Unterstützer von einem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London.

Frank Augstein/AP/dpa

Der inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange wehrt sich weiter gegen seine Auslieferung an die USA. Assange reichte am Freitag Berufung gegen die Entscheidung der britischen Regierung ein, die Auslieferung zu bewilligen. Details der Berufung waren nicht bekannt. Assange soll sich nach dem Willen der amerikanischen Justiz in den USA wegen Spionagevorwürfen verantworten.

Die US-Staatsanwaltschaft wirft Assange vor, der Geheimdienstanalystin Chelsea Manning geholfen zu haben, geheime diplomatische und militärische Dokumente zu stehlen. Die Dokumente wurden später von Wikileaks veröffentlicht, was nach Ansicht der Staatsanwälte Menschenleben gefährdete. Assange, der australischer Staatsbürger ist, liefert sich seit Jahren einen juristischen Kampf mit der britischen Regierung um seine Auslieferung.

Unterstützer Assanges forderten vor seinem 51. Geburtstag am (morgigen) Samstag erneut seine Freilassung. Zu den Menschen, die sich am Freitag vor dem britischen Innenministerium versammelten, gehörte seine Ehefrau Stella Assange. Die britische Innenministerin Priti Patel unterzeichnete am 17. Juni den Beschluss zur Auslieferung von Assange.

(AP)

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