Politbarometer – Juncker und Asselborn im Süden vorne
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PolitbarometerJuncker und Asselborn im Süden vorne

Jean-Claude Juncker, Jean Asselborn und Mars di Bartolomeo stehen auch in der Dezember-Ausgabe des Tageblatt-Politbarometers auf dem Podium. Sie führen die Gunst der Wähler im Süden an.

Premierminister Jean-Claude Juncker (CSV) verliert in der Dezember-Ausgabe des Politbarometers des Tageblatts zwei Punkte. Doch trotz der Abhöraffäre, der Misere um Cargolux, und die schleichende Wirtschfatskrise am Banken- und Finanzplatz, die laut Umfragen an Luc Frieden hängen bleiben, verteidigt der Staatsminister mit 82 Prozent dennoch unangefochtene Sein Platz an der Sonne in der Gunst der Wähler. TNS Ilres hatte im Auftrag der Zeitung Tageblatt wahlberichtigte Bürger im Wahlbezirk Süden gefragt, welche der genannten Personen eine große politische Rolle spielen soll.

Nummer zwei bleibt Vizepremierminister und Aussenminister Jean Asselborn (LSAP). Der sozialistische Politiker schafft es auf 74 Prozentpunkte Zustimmung, ein Minus von zwei Prunkten im Vergleich zur Juni-Umfrage. Platz drei ist für Gesundheitsminister Mars di Bartolomeo (LSAP), der unverändert 61 Prozentpunkte erhält.

Lydia Mutsch macht einen Platz gut

Änderungen gibt es auf den Plätzen vier und fünf. Lydia Mutsch (LSAP) rutscht mit 55 Prozent (+1) von Platz fünf auf Platz vier hoch, während der bisherige Viertplatzierte Alex Bodry auf Platz fünf fällt. Er verliert 5 Prozentpunkte und kommt auf 54 Prozent.

Gewinne können die CSV-Abgeordneten Michel Wolter und Marc Spautz verbuchen. Wolter legt um 7 auf 37 Prozent, Spautz um 6 auf nunmehr 39 Prozent zu.

L'essentiel Online / Tageblatt.lu

Kartheiser im Sturzflug

Die Negativliste jener Politbarometer-Kandidaten, die keine große Rolle spielen sollen, führt der adr-Abgeordnete Fernand Kartheiser mit 65 Prozentpunkte an.

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