Polizeigewerkschaft – Junge Polizisten im Saarland fordern «Ekelzulage»
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PolizeigewerkschaftJunge Polizisten im Saarland fordern «Ekelzulage»

SAARBRÜCKEN – Die Junge Gruppe der Polizeigewerkschaft im Saarland fordert eine Änderung der Erschwerniszulagenverordnung.

ARCHIV - 28.06.2011, Nordrhein-Westfalen, K�ln: ILLUSTRATION�- Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am G�rtel steht in K�ln. Im vergangenen Jahr hat es nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) 9241 Taten gegen Polizisten in NRW gegeben. Foto: picture alliance / dpa +++ dpa-Bildfunk +++

ARCHIV - 28.06.2011, Nordrhein-Westfalen, K�ln: ILLUSTRATION�- Ein Polizist mit Handschellen und Pistole am G�rtel steht in K�ln. Im vergangenen Jahr hat es nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) 9241 Taten gegen Polizisten in NRW gegeben. Foto: picture alliance / dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Oliver Berg

Anbei unser...Gepostet von JUNGE GRUPPE Saar am Freitag, 26. Juni 2020

Der Landesjugendvorstand der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland fordert eine «Ekelzulage» für Polizisten, wenn sie es während ihrer Arbeit mit Fäkalien oder anderen Körperflüssigkeiten zu tun bekommen. Dies geht aus einem Flugblatt hervor, das die Gruppe am Freitagmittag auf ihrer Facebookseite postete. Demnach fordern die Jungpolizisten zudem «die volle Auszahlung der Polizeizulage ab dem ersten Studienjahr sowie die Geltendmachung der Zulage ‹Dienst zu wechselnden Zeiten› für Beamtinnen und Beamte auf Widerruf».

Florian Irsch, Vorsitzender der Jungen Gruppe Saarland, weist darauf hin, dass es eine entsprechende Zulage in Höhe von 11,10 Euro pro Tag bereits für die Bundespolizei gebe: «Es entbehrt jeglicher Logik, dass die Bundespolizei in einem solchen Fall beispielsweise am Hauptbahnhof eine Art Ekelzulage bekommt, unsere Kolleginnen und Kollegen bei demselben Sachverhalt in der Fußgängerzone auf der anderen Straßenseite in die Röhre schauen.»

(aub/L'essentiel)

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