Sänger will Vorurteile beseitigen – Justin Bieber verkauft jetzt vorgerollte Joints

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Sänger will Vorurteile beseitigenJustin Bieber verkauft jetzt vorgerollte Joints

«I get my weed from California» singt der Musiker – und hat damit sogar recht. Der 27-Jährige steigt nun zusammen mit einem kalifornischen Unternehmen ins Marihuana-Geschäft ein.

Der kanadische Popstar Justin Bieber setzt sich dafür ein, Cannabis zu enttabuisieren. Mehr noch: Der 27 Jahre alte Musiker steigt auch selbst in das Geschäft mit der Droge ein und verkauft neben diversen Cannabisprodukten auch vorgerollte Joints in Zusammenarbeit mit der Firma Palms Premium aus Kalifornien, die darauf spezialisiert ist, wie mehrere US-Medien berichteten.

Bieber sagte dem Fernsehsender «Bloomberg» in einem schriftlichen Statement, dass das Cannabis-Unternehmen dabei helfe, die Droge für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen darauf angewiesen seien, zugänglich zu machen und zu entstigmatisieren. Cannabis könne bei psychischen Problemen helfen, wie Bieber aus eigener Erfahrung weiß.

Gegenüber der «Vogue» verriet er, dass ihm einige Menschen ein schlechtes Gewissen gemacht hätten, weil er Marihuana konsumiere: «Aber ich habe jetzt einen Platz in meinem Leben für Weed-Produkte gefunden, die für meine menschliche Erfahrung nützlich waren», so der Sänger. Die Joints würden seit dieser Woche in den US-Bundesstaaten Kalifornien, Nevada, Maßachusetts und Florida vertrieben, berichtete das Wirtschaftsmagazin «Forbes».

Biebers Vergangenheit mit Drogen

Der Konsum von Marihuana ist in den USA in mehreren Staaten legal. Ende März hatte das New Yorker Parlament nach jahrelangem Streit den Weg für die Legalisierung von Marihuana freigemacht – und New York auf den Weg zum 15. US-Bundesstaat gebracht, der Marihuana ab 21 Jahren für den freien Gebrauch erlaubt.

Bieber hatte im April dem Männermagazin «GQ» gesagt, dass er früher Drogen gebraucht habe, um «einfach weiterzumachen»: «Ich hatte all diesen Erfolg, aber dachte mir: ‹Ich bin immer noch traurig, ich habe immer noch Schmerzen. Und ich habe all diese ungelösten Fragen›», sagte Bieber. Eine Zeit lang sei es so schlimm gewesen, dass seine Sicherheitskräfte nachts ins Zimmer gekommen seien und seinen Puls überprüft hätten.

(L'essentiel/DPA/kao)

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