Wiesbaden – «Kack-Attacke»: Stadt versinkt im Vogelkot

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Wiesbaden«Kack-Attacke»: Stadt versinkt im Vogelkot

Hunderte Zugvögel nutzen die hessische Landeshauptstadt derzeit als Durchgangsstation. Autobesitzer und Spaziergänger sind am Verzweifeln.

Richtig besch... Tage erleben Bewohner von Wiesbaden: Hunderte Zugvögel nutzen die hessische Landeshauptstadt derzeit als Raststätte auf ihrer Durchreise in Richtung Süden – mit unangenehmen Folgen. Wie Medien aus der Region berichten, hinterlassen die Vögel nämlich eine beträchtliche Menge an Kot.

In einigen Teilen von Wiesbaden sind Autos dermaßen eingesaut, dass an die Benutzung der Fahrzeuge ohne ausgiebiges Schrubben gar nicht zu denken ist. Auch auf Spielplätzen und anderen öffentlichen Orten sammelt sich der Vogelschiss.

Schnelles Handeln erforderlich

Laut Experten handelt es sich bei den «Schmutzfinken» um Stare und eventuell auch Krähen. Die Vögel fressen sich tagsüber an Rhein und Main satt und lassen sich abends in Schlafbäumen in der Stadt nieder. Dann beginnt die feucht-fröhliche Darmentleerung. Am Morgen erblicken Spaziergänger und Autobesitzer dann die unappetitliche Überraschung. Die Hinterlassenschaften der gefiederten Gesellen lassen sich häufig nur mühevoll entfernen. Autobesitzer sollten schnell handeln, bevor sich das Zeug in den Lack frisst. Der Vogel-Kot kann zudem ein Gesundheitsrisiko darstellen.

Offenbar haben die Stare Wiesbaden in den vergangenen Jahren besonders in Herz geschlossen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt in einem Online-Bericht, dass es bereits Schwärme gibt, die den kompletten Winter in der Stadt verbringen. Der Klimawandel und die milderen Temperaturen in Europa könnte dazu führen, dass immer mehr Vögel auf die Reise in den Süden verzichten – und lieber im Rhein-Main-Gebiet «ihren Geschäften nachgehen».

(L'essentiel)

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