Nach Explosion in Waldhof – Kameraden erweisen Bomben-Opfern letzte Ehre

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Nach Explosion in WaldhofKameraden erweisen Bomben-Opfern letzte Ehre

DIEKIRCH – Im Militärzentrum Diekirch wurden am Donnerstag die beiden Soldaten, die beim Unglück in Waldhof ums Leben kamen, in einer großen Zeremonie verabschiedet.

Arrivée de LL.AA.RR. le Grand-Duc et le Prince Sébastien, accompagnés du ministre de la Défense, François Bausch, et du chef d’état-major de l’armée, général Alain Duschène

Arrivée de LL.AA.RR. le Grand-Duc et le Prince Sébastien, accompagnés du ministre de la Défense, François Bausch, et du chef d’état-major de l’armée, général Alain Duschène

Aldin Pljakic Cell a/v

Die luxemburgische Armee würdigte am Donnerstag die beiden in Waldhof getöteten Soldaten mit einer militärischen Abschiedszeremonie. Die Trauerfeier fand in der Großherzog-Jean-Kaserne in Diekirch statt. Neben Großherzog Henri und seinem Sohn Prinz Sébastien, nahmen auch Verteidigungsminister François Bausch, zahlreiche Armeeangehörige sowie die Familien, Verwandte und Freunde der verunglückten Unteroffiziere daran teil.

Die 40 und 48 Jahre alten Soldaten starben, weil am vergangenen Donnerstag in einem Munitionsdepot in Waldhof eine 48 Kilo schwere Granate aus dem Zweiten Weltkrieg explodierte. Die beiden Spezialisten des «Service de déminage de l’Armée luxembourgeoise» (SEDAL) machten den Sprengkörper zum Zeitpunkt des Unglücks gerade in einem Hangar transportfähig. Das Geschoss sollte nach Belgien gebracht und dort zerlegt und entsorgt werden.

Zwei weitere Soldaten, die sich während der Explosion vor dem Hangar aufhielten verletzten sich durch die Wucht der Detonation – einer davon schwer.

(sw/L'essentiel)

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