Gonderingen – Kann man machen, kann man aber auch lassen

Publiziert

GonderingenKann man machen, kann man aber auch lassen

GONDERINGEN- Mit einem eher atypischen Wendemanöver stellte ein Lkw-Fahrer am Donnerstag bei Gonderingen die Nerven anderer Verkehrsteilnehmer auf die Probe.

Ein Lkw-Fahrer stellte die Nerven anderer Verkehrsteilnehmer am Donnerstag auf die Probe.

Ein Lkw-Fahrer stellte die Nerven anderer Verkehrsteilnehmer am Donnerstag auf die Probe.

tageblatt.lu

Lkw-Fahrer sorgen regelmäßig bei vielen Verkehrsteilnehmern für Bluthochdruck. Etwa dann, wenn sie sich ein «Elefantenrennen» liefern und kilometerweit beide zur Verfügung stehenden Fahrspuren blockieren. Nur, weil der überholende Laster gefühl anderthalb Stundenkilometer schneller fährt.

Dabei vergessen die HB-Männchen des Straßenverkehrs zu gerne, dass die Lkw-Fahrer auch nur ihren Job machen. Dabei stehen sie unter enormen Zeitdruck. Außerdem ist es für einen Chauffeur extremst unangenehm, über hunderte Kilometer hinter einem anderen Lkw herzufahren, obwohl man schneller sein könnte. Wenn auch nur wenig.

Polizei muss helfen

Doch die Nummer, die sich ein Brummifahrer am Donnerstag gegen 12 Uhr zwischen Gonderingen und Waldhaff leistete, treibt den Puls gerechtfertigterweise in die Höhe. Mitten auf der Landstraße entschied er sich seinen Vierzigtonner zu wenden. Dass sein Sattelschlepper fast doppelt so lang wie die Straße breit ist, ließ ihn nicht von der Idee ablassen. So rangierte er sein Gefährt vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück.

Dass das nicht so einfach ist, ist so wenig überraschend wie die Folge. In beide Richtungen stauten sich die restlichen Verkehrsteilnehmer. Und hatten einen Brass auf Lkw-Fahrer. Die Polizei musste schließlich anrücken, um den Verkehr zu regeln, wie das Tageblatt berichtet.

(pw/L'essentiel)

Deine Meinung