Business Lunch – Kantinen-Fraß oder Gourmet-Personalmenü?

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Business LunchKantinen-Fraß oder Gourmet-Personalmenü?

In den USA bekommen Schüler nun – von Michelle Obama verordnet – gesundes Essen vorgesetzt. Nicht alle sind damit zufrieden. Wie glücklich sind Sie mit Ihrem Kantinen-Essen?

Broccoli statt Burrito, Möhren-Sticks statt Hotdogs und Magermilch statt Choco-Drink. Michelle Obamas Kampagne gegen Fettleibigkeit und für gesunde Ernährung ist sicher eine gute Sache. Aber wenn die Schüler wählen könnten, würden sie sich wohl für andere Menüs entscheiden.

Das neue Schulernährungsgesetz (Healthy, Hunger-Free Kids Act) verpflichtet die Schulküchen seit Anfang Jahr zu zum Teil drastischen Änderungen, was zu Mittag aufgetragen wird. Ende März gab der US-Rechnungshof bekannt, dass in den ersten drei Monaten seit Einführung des Gesetzes 1,6 Millionen US-Schüler den Schulkantinen den Rücken gekehrt haben.

Kreativität des Küchenchefs entscheidend?

Auf Facebook und Twitter werden Bilder von dürftig aussehenden Mahlzeiten herumgereicht; nicht selten blickt dabei ein enttäuschter Schüler trotzig in die Kamera. Andere Teenager posten toll aussehende Menüs. Es macht den Anschein, als seien nicht die Kalorien-Vorgaben oder das Budget entscheidend, ob man in einer Mensa gut isst, sondern die Kreativität des Küchenchefs.

Wie geht es Ihnen mit Ihrem Mittagessen? Gehören Sie zu den Glücklichen, die im Personal-Restaurant einen Gourmetkoch wissen, der tödlich beleidigt ist, wenn man sein Etablissement «Kantine» nennt? Oder sind Sie einem Gefängniskoch in einer miesen Mensa ausgeliefert? Schreiben Sie uns im Talkback!

(L'essentiel/mec )

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