Verrückter Boss – Kanyes Bodyguard packt nach Rauswurf aus

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Verrückter BossKanyes Bodyguard packt nach Rauswurf aus

Wie wäre es mit einem Job als Sicherheitsmann bei Kanye West? Anforderungen: Die Klappe halten, stets Schwarz tragen und für ihn die Knöpfe im Lift drücken.

Wenige Tage nachdem Kanye West als Gast in The Ellen DeGeneres Show seinen Ruf als exzentrischer und in allen Belangen spezieller Mensch einmal mehr unter Beweis gestellt hat, liefert sein ehemaliger Bodyguard Steve Stanulis nun Geschichten aus erster Hand aus dem skurrilen Leben des selbsternannten kreativen Genies.

Folgendes plauderte er in der britischen «Sun» aus.

Kanye lässt Knöpfe drücken

«An meinem ersten Tag gingen wir in sein Studio. Als wir im Lift standen, verschränkte Kanye seine Arme und fragte: ‹Willst du nicht den Knopf drücken?› Ich sagte zu ihm: ‹Ich war noch nie hier, ich weiß nicht, welches Stockwerk.› Er flippte aus, kreischte, dass seine Zeit dafür zu wertvoll sei und er es nicht glauben könne, dass ich nicht vor meinem Jobantritt angerufen und gefragt habe, auf welcher Etage er arbeite.»

Kanyes Bodyguards müssen Schwarz tragen

«Ein neuer Sicherheitsmann trug an seinem ersten Tag rote Sneakers. Kanye mochte das gar nicht. Der Typ berührte später Kanyes Schulter, als er ihn durch Paparazzi hindurch zu seinem Auto lotste. Auch wenn der Bodyguard einfach nur seinen Job machte, drehte Kanye sich um und fauchte: ‹Fass mich niemals an!› Keine zwei Stunden später bekam ich einen Anruf, dass der Typ gefeuert worden war.»

Kanye kennt den Weg

Stanulis sollte den angetrunkenen Kanye West in sein Zimmer im luxuriösen New Yorker Hotel Waldorf Astoria bringen. «Es war etwa fünf Uhr – und als wir aus dem Lift kamen, führte er mich ganz klar zum falschen Zimmer. Im Gang standen Sicherheitsleute, die uns sagten, dass in diesem Zimmer italienische Würdenträger wohnten.»

«Statt sich daraufhin zu entschuldigen, fing Kanye an zu schreien: ‹Wisst ihr nicht, wer ich bin? Ich bin Mister West!› Schulterzuckend antworteten die Typen: ‹Nein.› Nach ein paar sehr unangenehmen Sekunden, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, gab Kanye nach und ließ sich von mir in die andere Richtung führen.»

Kanye duldet kein Geschwafel unter Bodyguards

«Als wir mal im Studio waren, ging er an ein paar Bodyguards vorbei, die sich gerade unterhielten, drehte sich um und forderte: ‹Sprecht gefälligst nicht, wenn ich an euch vorbeigehe.›»

Kanye duldet kein Geschwafel mit Kim

«Als ich seine Ehefrau zum ersten Mal getroffen habe, stellte ich mich ihr vor, damit sie wusste, wer ich bin. Sie war sehr nett. Kurze Zeit später kam einer von Kanyes Assistenten zu mir und sagte, dass ich nicht mit Kim reden oder ihr zu nahe kommen dürfe.»

Das Thema spitzte sich am Tag der Met Gala zu. Relativ kurz bevor das Paar vom Hotel aus zum Metropolitan Museum of Art hätte aufbrechen sollen, verlangte Kanye, statt in der geplanten Limousine in einem Sportwagen hingefahren zu werden.

«Es war schwierig, so spontan ein geeignetes Auto aufzutreiben, darum habe ich mich auf die Etage der Wests begeben, um herauszufinden, wie es weitergehen soll. Ich traf Kim auf dem Gang und noch bevor ich irgendetwas sagen konnte, tauchte Kanye auf. Ich fragte: ‹Wie geht es Ihnen heute, Mister West?›»

«Er ignorierte mich, ging in sein Zimmer und knallte die Tür zu. Danach fuhren sie ohne mich zur Gala und wenig später wurde mir mitgeteilt, dass meine Dienste nicht mehr benötigt würden.»

Kanye verheizt seine Bodyguards

Das ist nur ein Teil der Geschichten, die Steve Stanulis in The Sun auspackte, aber sie spielten sich alle während gerade einmal zwei Wochen ab; denn nur so kurz arbeitete der Personenschützer für Kanye West – zehn Tage im Februar rund um den Release der aktuellen Platte «The Life of Pablo» und vier Tage im Vorfeld der Met Gala Anfang Mai.

Das sei aber anscheinend recht normal. «Als ich den Job antrat, sagte man mir: ‹Rechne nicht damit, lange zu bleiben. Er verheizt eine Menge Jungs und einige davon schaffen es nicht mal über ihre erste Arbeitsstunde hinaus.»

(L'essentiel/shy)

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