Nötigungs-Vorwürfe – Karl-Dall-Stalkerin sieht sich selber als Opfer

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Nötigungs-VorwürfeKarl-Dall-Stalkerin sieht sich selber als Opfer

Eine Journalistin hat Showgrößen wie Karl Dall oder Politiker gestalkt und wurde auch verurteilt. Trotzdem sei sie nicht Täterin, sondern Opfer.

Zwei Mal bereits wurde eine Journalistin wegen Stalking verurteilt. Eines der Opfer ist laut «Blick» der Schweizer Alt-Bundesrat Adolf Ogi gewesen. Dieser habe sogar Polizeischutz benötigt. Deswegen wurde die Journalistin 2011 verurteilt. Trotzdem sieht sich diese Frau nicht als Täterin, sondern als Opfer. Es geht um den jüngsten Fall, den Entertainer Karl Dall, den sie wegen Vergewaltigung angezeigt hat. Passiert sein soll der Übergriff in einem Zürcher Hotel.

In einem Schreiben erklärt die Journalistin nun, warum sie sich von Dall «zur Täterin gestempelt» fühle, wie die «Schweiz am Sonntag» berichtet. «Weil es offensichtlich Teil seiner Verteidigungsstrategie ist, ich sei eine Stalkerin und Herr Dall nur ein weiteres Opfer.» Zum Vorwurf, dass sie die «prominenten Freunde» von Dall gestalkt haben soll, sagt sie: «Jeder und jede hat seine Vergangenheit. In Art, Umfang und Intensität sind die Vorwürfe falsch.»

«Es passiert ja täglich irgendwo»

(L'essentiel/rom)

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